KI und Bestandswissen
Bestandswissen sichern, bevor jemand geht
aus Köpfen und Ordnern ins Büro-Gedächtnis.
Axel hat im Kopf wie ein Pferd, sagte ein Geschäftsführer über seinen Projektleiter. Du warst in irgendeinem Projekt 2016, das war die Nummer und das war der Bauherr. Irgendwann geht Axel.
KI sichert Bestandswissen vor dem Renteneintritt, indem sie die Projekte, Berechnungen, Nachweise und Entscheidungen eines Büros aus Ordnern, Scans und Mails durchsuchbar macht und das, was nur im Kopf ist, in Gesprächen mit dem Kollegen erfasst. Danach beantwortet das Büro-Gedächtnis die Frage nach dem Fundament von 2009 mit Quelle, auch wenn der Kollege nicht mehr da ist.
Stand: September 2026
Sechs Stellen, an denen es sich beim Bestandswissen lohnt
Alle sechs stammen aus Audits in Büros mit zwanzig und mehr Jahren Bestand. Keine Ideensammlung.
- Zwei Jahrzehnte Projektordner mit Texterkennung lesen, auch Scans und alte Pläne, ohne sie zu verschieben
- Gespräche mit dem Wissensträger führen und erfassen: Warum haben wir das damals so gelöst
- Entscheidungen und Auslegungen mit Projekt, Datum und Begründung auffindbar machen
- Kunden und Ansprechpartner aus dem Kopf in die Kundenablage, mit letztem Kontakt
- Standards des Büros als Text für die Firmen-KI, damit neue Kollegen nach demselben Standard arbeiten
- Übergabe an die nächste Generation als Prozess, nicht als Ordner auf dem Schreibtisch
Warum das Wissen mit rausgeht
Zwei Jahrzehnte Auslegungswissen liegen im Haus. Das interne Wiki hat acht Bereiche mit Fachgliederung bis auf sechzehn Unterordner. Allein im Berechnungsteil 34 Dateien, Jahreszahlen von 2002 bis 2019. Keine Schlagworte, keine Volltextsuche, Scans ohne Texterkennung. Wer einen Ordnerpfad kennt, findet alles. Wer neu ist, findet nichts.
Wir entwickeln Ihnen kein weiteres Werkzeug. Wir entwickeln die Schicht, die Ihre vorhandenen verbindet.
Was wir dafür entwickeln
So kommen Sie dahin
- 01
Erstgespräch
Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.
- 02
Audit
Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.
- 03
Umsetzung
Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.
Für wen sich das lohnt
Inhaberinnen und Inhaber
Sie tragen das Risiko, wenn Wissen das Büro verlässt. Das Audit zeigt, wo es heute liegt und wie viel davon nur im Kopf ist.
Der Kollege, der geht
Er beantwortet heute jede Frage selbst. Danach beantwortet sie das Gedächtnis, mit seinem Namen als Quelle, wenn er das will.
Die Nachfolge
Sie findet heute nichts. Danach fragt sie und öffnet das Original.
Häufig gefragt
Wie kommt das Wissen aus dem Kopf?
In Gesprächen, die wir führen und erfassen, projektweise: Was war schwierig, was habt ihr entschieden, warum. Das ist Teil des Fahrplans, nicht des Audits.
Was ist mit Scans und Papierordnern?
Scans bekommen eine Texterkennung. Papier scannen wir nicht, aber wir sagen Ihnen, welche Ordner es wert sind.
Bleiben die Namen der Kollegen im System?
Nur, wenn sie das wollen. Im Bericht sind Mitarbeitende anonym. Im Gedächtnis kann ein Name als Quelle stehen, wenn die Person zustimmt.
Ist das nicht nur eine Suche?
Eine Suche findet Dateinamen. Das Gedächtnis findet die Formel im dritten Absatz einer Berechnung von 2011 und sagt, in welchem Projekt sie zuletzt galt.
Gibt es Fördermittel dafür?
In Sachsen trägt der EFRE-Digitalisierungszuschuss 50 Prozent der förderfähigen Kosten, bis 60.000 Euro. In anderen Ländern prüfen wir vor dem Termin, ob Zuschuss oder Darlehen greift.
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Sehen wir uns Ihr Büro an.
Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt.
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