01Soll und Ist stehen getrennt
Der Terminplan lebt im Planungsprogramm, der Stand auf der Baustelle. Zusammengeführt werden beide von jemandem, der beides kennt.
- Leistungsstände je Vorgang und Bereich
- Terminplan mit Vorgängen und Abhängigkeiten
- Meldungen und Fotos von der Baustelle
- Protokolle mit Entscheidungen zu Verzügen
02Abweichung melden, solange sie klein ist
Ein Verzug von drei Tagen in einem Bereich ist eine Information für heute. Ein Hinweis, sobald er entsteht, gibt die Möglichkeit zu reagieren, solange es noch etwas zu reagieren gibt.
03Der Bericht an die Bauherrschaft
Aus Stand, Terminplan und Protokollen entsteht ein Entwurf, der zum letzten Bericht passt. Die Bauleitung liest, ergänzt und gibt frei. Gespart wird das Zusammensuchen, nicht das Urteil.
04Verzug und seine Ursache
Bei Nachträgen zählt nicht der Verzug, sondern seine Ursache und ihre Dokumentation. Sind Stand, Meldung und Protokoll verknüpft, ist die Kette in Minuten zusammengestellt statt in Tagen.
05Fortschritt je Bauteil, nicht je Vorgang
Sablono verfolgt Fortschritt nicht nur je Vorgang, sondern je Bauteil und Aktivität, also auf der Ebene, auf der die Baustelle tatsächlich arbeitet: dieses Geschoss, diese Wand, dieser Arbeitsschritt. Das erzeugt eine Menge an Meldungen, die kein Mensch mehr gegen den Terminplan hält. Ein Abgleich, der Bauteilmeldungen zu Vorgängen zusammenfasst und gegen den Plan stellt, zeigt, wo ein Bereich zurückfällt, bevor der Meilenstein es zeigt.