KI im SiGeKo-Büro

Begehung, Foto, Protokoll, fertig
im SiGeKo-Büro.

Eine Begehung, zwanzig Fotos, ein Protokoll am Abend. Und die Firma, die den Mangel beheben soll, liest es nicht. Genau dafür ist der Baustellen-Agent gemacht.

Für wen
Büros mit SiGeKo im Leistungsbild, ab fünf Mitarbeitenden
Aufwand
15 Arbeitstage bis zum Fahrplan
Förderung
Wird für Ihr Bundesland geprüft
Datenhaltung
In Ihrem Büro oder im Rechenzentrum in Frankfurt
Erster Schritt
Webinar am 2. November, danach Ihr Folgetermin

KI hilft in der Sicherheits- und Gesundheitskoordination, indem sie den SiGe-Plan nach Baustellenverordnung aus eigenen Vorlagen und dem Bauzeitenplan vorbereitet, Begehungsprotokolle aus Foto und Sprachnotiz erstellt, Mängel mit Frist per WhatsApp an die Firmen schickt und die Unterlage für spätere Arbeiten fortschreibt. Die Beurteilung der Gefährdung und die Unterschrift bleiben beim Koordinator.

Stand: September 2026

Drei unterschiedlich grosse Bürodioramen aus Glas nebeneinander, jedes mit Schreibtisch und eigener kleiner Recheneinheit, alle auf derselben Kupferschiene
Ob drei Leute oder dreißig: Die Frage ist dieselbe, nur der Bestand ist anders groß. Was zuerst sinnvoll ist, hängt daran und nicht an der Branche.

Warum das Protokoll abends entsteht

Was auf der Baustelle gesehen wird, wird später am Schreibtisch noch einmal geschrieben. Der Eintrag entsteht aus der Erinnerung, nicht aus dem Moment. Und der Bauleiter der Rohbaufirma sagte in der Baubelehrung: Protokolle lese ich nicht. Bei Sicherheit ist das kein Ärgernis, sondern ein Risiko.

Was die Koordination nach Baustellenverordnung wirklich verlangt

Ihre Rolle wird oft als Formalie behandelt, bis etwas passiert. Dann zählt, ob die Unterlagen stimmen: Vorankündigung, SiGe-Plan, Fortschreibung bei Änderungen, und die Nachweise, dass koordiniert wurde. Genau diese Fortschreibung unterbleibt im Alltag am häufigsten, weil die Baustelle schneller ist als die Dokumentation.

Die eigentliche Arbeit ist Koordination zwischen Gewerken, die sich gegenseitig gefährden können: Wer arbeitet wann wo, welche Schutzmaßnahme gilt für alle, wer ist unterwiesen. Diese Abstimmungen finden mündlich auf der Baustelle statt, und schriftlich existieren sie nur, wenn jemand sie hinterher festhält.

Für KI heißt das: Notizen und Fotos von der Baustelle in nachvollziehbare Einträge überführen, Fortschreibungen an Planänderungen koppeln, Unterlagen früherer Baustellen wiederfinden. Die Bewertung der Gefährdung bleibt Ihre fachliche Aufgabe.

Sechs Stellen, an denen es sich für SiGeKo lohnt

Alle sechs stammen aus Gesprächen mit Koordinatoren und Bauleitern. Keine Ideensammlung.

01 · Was hereinkommt

  • SiGe-Plan aus eigenen Vorlagen und dem Bauzeitenplan, mit Gewerken und Überschneidungen
  • Begehungsprotokoll aus Foto und Sprachnotiz vor Ort, im Format des Büros, bevor Sie zurück sind

02 · Was daraus wird

  • Mängel mit Frist per WhatsApp an die Firma, Erinnerung bei Fristablauf, Nachweis der Behebung per Foto
  • Vorankündigung und Fristen nach Baustellenverordnung im Radar

03 · Was danach anders ist

  • Unterlage für spätere Arbeiten fortschreiben, aus Protokollen und Plänen, für die Übergabe
  • Begehungen je Baustelle im Cockpit, damit keine ausfällt und keine doppelt erfasst wird

Was wir dafür entwickeln

Baustellen-Agent: Begehungsprotokoll per WhatsApp, Mängel mit Frist an die FirmenBaustellen-Agent im Detail
Projekt- und Fristen-Radar: Vorankündigungen, Begehungen und Fristen sichtbar, ohne ZettelProjekt- und Fristen-Radar im Detail
Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis mit SiGe-Plänen und Unterlagen, mit QuelleBüro-Gedächtnis im Detail

Effizienzsteigerung, und zwar die rechenbare

Effizienzsteigerung ist ein großes Wort. Hier steht die Rechnung dahinter: Der größte Einzelposten im Planungsbüro ist die Suche, und das ist der Hebel. Erfahrungswerte aus Büros Ihrer Größe, als Spanne, weil jedes Büro anders abgelegt hat.

Worin die Zeit steckt

  • Vergleichbare Vorankündigungen und SiGe-Pläne
  • Regelwerk und Vorschrift in der geltenden Fassung
  • Frühere Begehungen und Mängel auf derselben Baustelle
  • Suche nach Referenzprojekten: grob auf die Hälfte bis ein Drittel
  • Normen- und Regelwerksrecherche: circa die Hälfte weniger
  • Protokolle und wiederkehrende Berichtsteile: circa ein Drittel bis die Hälfte weniger
AbteilungHeuteErreichbar
Fachplanungcirca 15 bis 25 %etwa halbieren
Bauleitung und Überwachungcirca 10 bis 20 %etwa halbieren
Konstruktion und CADcirca 10 bis 15 %ein Drittel weniger
Verwaltung und Sekretariatcirca 10 bis 20 %ein Drittel weniger

Abgelesen · Externer Beratungsbericht für ein Ingenieurbüro dieser Größe, dazu eigene Audits · Stand 09/2026 · Spanne über mehrere Abteilungen, bewusst keine Punktwerte

Angenommen · Erwartungswert aus den Audits, nicht nachgemessen · Stand 09/2026 · was mit einer durchsuchbaren Wissensbasis erreichbar ist

In einem Büro mit fünfzehn bis zwanzig Mitarbeitenden summiert sich das auf mehrere hundert Stunden im Monat. Gerechnet mit den internen Stundensätzen ist das ein fünfstelliger Betrag im Monat — sechsstellig im Jahr.

Bei gut aufbereitetem Bestand geht deutlich mehr. Das Finden dauert dann Sekunden: eine Frage, eine Antwort, die Fundstelle daneben. Auf null geht es trotzdem nicht, und das ist Absicht. Was bleibt, ist das Prüfen — wer einen Nachweis unterschreibt, öffnet die Quelle, statt einer Antwort zu glauben. Aus einer Stunde Suchen wird eine Minute Nachschlagen.

Wie weit es geht, hängt an Ihrem Bestand, nicht am Modell. Zwanzig Jahre als gescanntes PDF ohne Volltext findet auch das beste System nicht. Was davon in welchem Zustand ist, sagt Ihnen das Audit.

Erfahrungswerte aus Beratungs- und Auditgesprächen mit Planungs- und Ingenieurbüros dieser Größenordnung. Bewusst als grobe Spanne angegeben: Das sind Anhaltspunkte, keine Zusage für Ihr Büro.

Das sind fremde Büros, nicht Ihres. Die Spalte, die zählt, entsteht im Audit: Wir messen Ihre Suchzeit in Ihren Abteilungen, mit Ihren Stundensätzen, und schreiben sie in den Plan.

Im Ernstfall zählt nicht, dass koordiniert wurde, sondern dass es belegt ist.

Für wen sich das lohnt

Koordinatoren

Sie schreiben abends. Danach sprechen Sie vor Ort und prüfen den Entwurf.

Bauleitung mit SiGeKo-Aufgabe

Sie machen es nebenbei. Danach kostet es weniger nebenbei.

Bauherr

Er bekommt Protokolle mit Foto und Datum, freigegeben, nachvollziehbar.

So kommen Sie dahin

  1. Schritt 1

    Erstgespräch

    Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

  2. Schritt 2

    Audit

    Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.

  3. Schritt 3

    Umsetzung

    Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.

◆Fachwörter auf dieser Seite

Erklärt im Glossar

Häufig gefragt

Beurteilt die KI die Gefährdung?

Nein. Beurteilung und Unterschrift bleiben beim Koordinator. Der Agent dokumentiert, erinnert und stellt zu.

Müssen die Firmen eine App installieren?

Nein. Sie bekommen eine WhatsApp mit Mangel, Foto und Frist und antworten mit Foto der Behebung. Wer nicht antwortet, wird erinnert.

Müssen wir unsere Ablage vorher umstellen?

Nein. Wir setzen auf die Ablage auf, die Sie haben. Eine gewachsene Ordnerstruktur ist das Gedächtnis Ihres Büros, kein Chaos, das man wegräumt.

Was passiert mit den Projektdaten?

Die Originale bleiben in Ihrem Büro. Es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO, Verarbeitung nur in der EU, kein Training mit Ihren Daten.

Gibt es Fördermittel dafür?

Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.

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Wie eine Firmen-KI aussieht, die Ihr Büro kennt und mit Quelle antwortet, zeigen wir am Montag, 2. November, um 11 Uhr. 60 Minuten, online, kostenlos, live mit Ronja, Eric und Max.