◆Local AI Appliance
Das lokale KI-Gedächtnis für Ihr NAS.
Ihr Bestand bleibt, wo er ist.
Schluss mit dem Suchen in zehn Jahren Projektdaten. Die Appliance klinkt sich lesend an Ihren vorhandenen Server und macht den Bestand ansprechbar. Nichts verlässt Ihr Netz, kein Cloud-Dienst liegt im Datenpfad, und Ihre Hardware bleibt, wo sie ist.
- Läuft neben
- Synology, QNAP, Windows Server, TrueNAS, Linux-Freigaben
- Datenhaltung
- Vollständig in Ihrem Serverraum
- Rechte
- Übernahme aus Active Directory
- Zugriff auf Ihr NAS
- Nur lesend, über SMB oder NFS

Die Local AI Appliance ist eine eigene Maschine mit Profi-Grafikkarte, die neben Ihrem vorhandenen NAS steht. Sie liest den Bestand über eine Freigabe, macht auch gescannte Seiten lesbar, erschließt alles inhaltlich und beantwortet Fragen mit Fundstelle. Berechtigungen kommen aus dem Active Directory und werden bei jeder Suche geprüft. Ihre Dateien bleiben, wo sie sind.

◆Woran es hängt
Der Bestand ist da. Ansprechbar ist er nicht.
Auf Ihrem Server liegen Projektordner aus zehn oder zwanzig Jahren, dazu Mails, Protokolle und Pläne. Gesucht wird über Dateinamen, und gefunden wird, was jemand ohnehin schon kennt. Die Auflage aus einem Verfahren von 2019 findet niemand mehr, wenn er den Projektnamen vergessen hat.
Wer die KI-Funktion seines NAS-Herstellers nutzen will, steht vor der nächsten Frage: Sie ist an dessen Gerät gebunden, und der nächste Schritt heißt neue Hardware.
◆Die Antwort darauf
Eine Maschine daneben, kein Austausch.
Die Appliance steht in Ihrem Serverraum und greift lesend auf die Freigaben zu, die Sie ihr zuweisen. Sie schreibt nichts zurück, sie verschiebt nichts und sie verlangt keine neue Ablage. Was sie aufbaut, ist ein Index neben Ihren Dateien, und der liegt genauso im Haus wie die Dateien selbst.
Wächst der Bestand oder kommt ein zweiter Server dazu, nehmen Sie ihn auf. Wird in einem Jahr ein besseres Modell frei verfügbar, tauschen wir es. Der Bestand bleibt, wo er ist.
Drei Wege, und woran sie sich unterscheiden
Verglichen werden Bauarten, nicht Marken. Welches Gerät welche Funktion in welcher Version kann, ändert sich laufend. Was sich nicht ändert, ist die Frage, wo verarbeitet wird und woran Sie gebunden sind.
| Frage | KI-Dienst aus der Cloud | KI-Funktion im NAS des Herstellers, etwa bei QNAP oder Synology | Eigene Appliance daneben |
|---|---|---|---|
| Wo die Daten verarbeitet werden | Beim Anbieter, oft mit Unterauftragnehmern | Auf dem Gerät im eigenen Haus | Auf Ihrer Maschine im eigenen Netz |
| Bindung an eine Hardware | Keine eigene Hardware, dafür Bindung an den Dienst | An das Gerät und die Generation des Herstellers gebunden | Läuft neben Ihrem vorhandenen Server, gleich welcher Marke |
| Umgang mit gescannten Unterlagen | Möglich, aber jede Seite geht durch den Dienst | Abhängig von der Ausstattung des Geräts | Eigene Recheneinheit für Texterkennung, auch bei Plänen |
| Rechte aus dem Verzeichnisdienst | Muss getrennt nachgebildet werden | Aus dem Gerät heraus vorhanden | Übernahme aus Active Directory, geprüft beim Suchen |
| Was laufend anfällt | Nutzungsabhängig, steigt mit jeder Frage | Neue Hardware bei jedem größeren Schritt | Einmalige Anschaffung, Betreuung als fester Posten |
Was im Gerät passiert
Texterkennung für das, was nur als Bild vorliegt
Gescannte Bescheide, abfotografierte Pläne, Protokolle als PDF ohne Textebene: Für eine Suche sind das leere Seiten. Die Appliance macht sie lesbar, samt Tabellen und Schriftfeldern, und hält fest, aus welcher Seite eine Angabe stammt.
Der Bestand wird inhaltlich erschlossen
Jedes Dokument wird in Abschnitte zerlegt und inhaltlich abgelegt. Deshalb findet die Suche auch dann etwas, wenn in Ihrer Frage kein einziges Wort aus dem Dokument vorkommt. Die Originale bleiben unangetastet auf Ihrem Server.
Rechte aus dem Active Directory, geprüft beim Suchen
Wer im Dateisystem keinen Zugriff hat, bekommt auch keine Antwort aus diesem Dokument. Die Prüfung greift bei der Suche und nicht erst bei der Anzeige, sonst könnte eine Zusammenfassung weitergeben, was der Fragende nie öffnen dürfte.
Antwort mit Fundstelle, im eigenen Cockpit
Zu jeder Antwort gehört die Quelle: Datei, Seite, Stelle. Der eingebaute Betrachter öffnet das Original und hebt die Passage hervor. Ohne diesen Beleg ist eine Antwort im Bauwesen und in der Beratung wertlos.
Lohnt sich das für Ihr Büro?
Die ehrliche Antwort ist eine Rechnung mit Ihren Zahlen, keine Zusage. In den Audits, die wir geführt haben, liegt die Zeit für das Suchen und Zusammentragen von Unterlagen bei etwa einer Dreiviertelstunde je Person und Arbeitstag. Bei zehn Personen sind das rund hundertfünfzig Stunden im Monat.
Setzen Sie Ihren eigenen Stundensatz dagegen und rechnen Sie mit der Hälfte dieser Zeit, nicht mit der ganzen: Gesucht wird auch danach, nur kürzer. Was dabei herauskommt, ist belastbarer als jede Prozentzahl in einer Broschüre. Im Erstgespräch erheben wir die Ausgangswerte für Ihr Büro, damit Sie später vergleichen können.
Drei Größen, eine Frage
Ihr Speicherplatz bleibt, wo er ist: auf Ihrem Server. Die Appliance legt nur einen Index daneben, und der ist ein Bruchteil davon. Was die Größe bestimmt, ist deshalb nicht Ihr Datenvolumen, sondern die Rechenleistung für den ersten Durchlauf. Der teure Teil daran ist die Texterkennung: Ein Ordner voller gescannter Pläne kostet mehr Rechenzeit als zehnmal so viele Textdateien.
Starter
Bis etwa 100.000 Dokumente
Kleine Planungs- und Gutachtenbüros. Überwiegend Texte, wenig Scans.
Kompakte Appliance mit einer Grafikkarte, passt in jeden Serverschrank.
- Erster Durchlauf über Nacht
- Rechte aus dem Active Directory
- Eigenes Cockpit mit Fundstellenanzeige
Ein Tag Aufbau, danach läuft der erste Durchlauf über Nacht.
Professional
Bis etwa 500.000 Dokumente
Architektur-, Ingenieur- und Sachverständigenbüros. Viele Scans und Pläne.
Arbeitsplatzgroßer Server mit Profi-Grafikkarte für schnelle Texterkennung.
- Texterkennung auch für Pläne und Schriftfelder
- Mehrere Freigaben und Server gleichzeitig
- Etwa zwanzig Nutzer parallel
Ein bis zwei Tage Aufbau, erster Durchlauf über das Wochenende.
Enterprise
Über eine Million Dokumente
Große Planungsbüros und Generalplaner, Archive über mehrere Standorte und Gesellschaften.
Server mit mehreren Grafikkarten, Erstlauf in Etappen.
- Mehrere Standorte in einem Bestand
- Erstlauf nach Priorität statt auf einmal
- Trennung nach Gesellschaft oder Mandant
Aufbau nach Plan, erster Durchlauf in abgestimmten Etappen.
In jeder Größe enthalten sind die Spezifikation, der Aufbau in Ihrem Serverraum, der erste Durchlauf über Ihren Bestand, die Anbindung der Rechte und die Einarbeitung Ihres Teams. Die laufende Betreuung ist ein eigener, fester Posten und keine Nutzungsgebühr: Sie steigt nicht, wenn mehr gefragt wird. Welche Größe bei Ihnen zusammenkommt, ergibt sich aus dem Bestand und der Zahl der Nutzer. Das klären wir im Erstgespräch, zusammen mit der Frage, ob eine Förderung greift.
Häufig gefragt
- Muss ich mein vorhandenes NAS austauschen?
- Nein. Die Appliance ist eine eigene Maschine, die sich lesend an Ihren vorhandenen Server hängt, über SMB oder NFS. Ihr NAS bleibt, wie es ist, und bleibt der Ort, an dem Ihre Dateien liegen. Wir schreiben dort nichts hinein.
- Wie sind die Dokumente geschützt?
- Die Verarbeitung läuft vollständig auf der Maschine in Ihrem Serverraum. Kein Cloud-Dienst liegt im Datenpfad, es gibt keinen Auftragsverarbeiter und keine Übermittlung in ein Drittland. Fernwartung läuft über einen Zugang, den Sie auf Anforderung öffnen und danach wieder schließen.
- Wie lange dauert der erste Durchlauf bei einer Million Dateien?
- Je nach Anteil an Scans zwischen 24 und 72 Stunden. Reiner Text geht schnell, gescannte Seiten brauchen die Texterkennung und bestimmen die Dauer stärker als die Dateizahl. Bei sehr großen Archiven beginnen wir mit den Ablagen, in denen täglich gesucht wird.
- Bekommen Mitarbeiter Antworten aus Dokumenten, die sie nicht öffnen dürfen?
- Nein. Die Appliance übernimmt die Berechtigungen aus dem Active Directory und prüft sie bei jeder Suche. Ein Dokument ohne Zugriff fließt nicht in die Antwort ein, auch nicht in eine Zusammenfassung. Genau dieser Punkt ist der häufigste Befund, wenn solche Systeme geprüft werden.
- Welches Sprachmodell läuft darauf?
- Ein offenes Modell mit freier Lizenz, ausgewählt an einem Testsatz aus Ihren eigenen Fragen. Welches gewinnt, entscheidet die Qualität auf Ihren Fachtexten, nicht eine Rangliste. Weil die Lizenzen offen sind, lässt sich das Modell später tauschen, und Ihr Bestand bleibt, wo er ist.
Sehen wir uns Ihren Bestand an.
Dreißig Minuten, per Video. Danach wissen Sie, welche Größenordnung bei Ihnen zusammenkommt, wie lange der erste Durchlauf dauert und was davor zu klären ist.
Erster Durchlauf über ein Wochenende
Hier entscheidet der Anteil an Scans. Gescannte Bescheide und Pläne ohne Textebene müssen zuerst lesbar gemacht werden, und das bestimmt die Dauer stärker als die Dateizahl. Schätzen Sie vor dem Termin grob, wie viel Prozent Ihres Archivs eingescannt ist.