Verstößt das gegen unsere Verschwiegenheitspflicht?
Beim lokalen Betrieb verlassen die Daten Ihr Haus nicht, damit stellt sich die Frage der Weitergabe nicht. Die Rechte aus der Kanzlei werden übernommen, ein Sachbearbeiter sieht also nur, was er ohnehin sehen darf. Die Ausgestaltung stimmen wir vor der Umsetzung mit Ihnen und, wenn Sie möchten, mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ab.
Kann das System Belege selbst kontieren?
Es könnte Vorschläge erzeugen, wir setzen das nicht als automatische Buchung um. Ein Vorschlag, den niemand geprüft hat, wird im Zweifel übernommen, und dann haftet die Kanzlei für eine Maschine. Sinnvoll ist der umgekehrte Weg: Belege sortieren und fehlende melden, buchen tut ein Mensch.
Was ist mit DATEV Unternehmen online beim Mandanten?
Die dort abgelegten Belege lassen sich einbeziehen, wenn der Mandant das freigibt. Das ist eine eigene Vereinbarung und keine Selbstverständlichkeit. Ohne diese Freigabe bleibt es bei dem, was in der Kanzlei liegt.
Wohin gehen unsere Daten dabei?
Das entscheiden Sie. Beim lokalen Betrieb laufen Modell, Suche und Index auf einem Server in Ihrem Haus, kein Cloud-Dienst liegt im Datenpfad. Beim Betrieb über europäische Anbieter regeln wir die Verarbeitung über einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Beides legen wir so an, dass der Weg jedes Dokuments nachvollziehbar bleibt.
Wird so ein Vorhaben gefördert?
Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.