Fachartikel · Technische Gebäudeausrüstung

LiNear anbinden: Auslegungen, Randbedingungen und Nachweise ordnen

◆Kurz gesagt

LiNear wird über Berechnungsausdrucke, Geräte- und Materiallisten und die Projektablage angebunden. Daraus entstehen eine Suche über frühere Auslegungen, eine Zusammenführung der Randbedingungen je Anlage und eine vorbereitete Zusammenstellung für die Abnahme. Ausgelegt und verantwortet wird weiter im Programm, vom Fachplaner.

LiNear rechnet Heizung, Sanitär und Lüftung in einer Tiefe, die im Streitfall genau geprüft wird. Die Frage lautet dann nie, ob das Programm richtig gerechnet hat, sondern mit welchen Randbedingungen gerechnet wurde. Diese Angaben stehen im Ausdruck, in einer Mail und in einem Besprechungsvermerk, und zusammen stehen sie nirgends.

Stand: September 2026

Ein offener Serverschrank mit leuchtendem Glaskern, von dem Kupferleitungen zu vier Endpunkten führen

◆Der weg der daten

LiNear auf einer Tafel

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Was hereinkommt

Aus den Programmen, die Sie ohnehin nutzen.

  • Berechnungsausdrucke und Listen werden regelmäßig eingelesen
  • Randbedingungen je Anlage werden mit Datum zusammengeführt
  • Datenblätter und Freigaben werden gemeinsam durchsuchbar
  • Unterlagen für die Abnahme werden als Zusammenstellung vorbereitet
  • Die Anlagensystematik Ihres Büros wird übernommen
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Was beim Menschen bleibt

Die Entscheidung, und die Verantwortung dafür.

  • Keine Auslegung, keine Geräteauswahl, keine Bewertung einer Berechnung.
  • Ein System kann zeigen, dass zwei Randbedingungen auseinandergehen oder dass ein Datenblatt zu einem Gerät gehört, das nicht mehr vorgesehen ist.
  • Ob daraus eine neue Auslegung folgt, entscheidet der Fachplaner, und die Verantwortung für die Anlage bleibt bei ihm.

Die Tafel zeigt den Weg im Grundsatz. Wie er in Ihrem Büro aussieht, hängt daran, welche Programme im Einsatz sind und wie sauber darin gepflegt wird. Genau das klären wir im Audit, bevor etwas entwickelt wird.

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Was aus der Fachplanung heraus dokumentiert ist

Die Ausgaben sind strukturiert genug, dass für die Erschließung keine Sonderschnittstelle nötig ist.

  • Berechnungsausdrucke mit Randbedingungen und Ergebnissen
  • Geräte- und Materiallisten je Anlage
  • Schemata und Stranglisten als Ausgabe
  • Herstellerunterlagen und Datenblätter aus der Ablage
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Randbedingungen sind das eigentliche Gedächtnis

Auslegungstemperatur, Gleichzeitigkeit, Nutzungsannahme, Dämmstandard: Diese Angaben entscheiden über jedes Ergebnis und werden im Projektverlauf mehrfach geändert. Wer sie je Anlage zusammenführt und mit Datum führt, beantwortet Rückfragen aus der Abnahme ohne Rekonstruktion.

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Herstellerunterlagen dazuhalten

Zu jedem ausgelegten Gerät gehören Datenblatt, Kennlinie und mitunter eine Freigabe. Sie liegen bei Hersteller, im Mailverlauf und im Projektordner. Gemeinsam erfasst sind sie dort auffindbar, wo die Frage aufkommt, statt in einem Anhang von vor acht Monaten.

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Die Abnahme vorbereiten

Vor der Abnahme wird zusammengetragen, was die Bauherrschaft und der Prüfende brauchen. Diese Zusammenstellung ist Aktenarbeit: Welche Fassung gilt, welcher Nachweis fehlt, welches Protokoll gehört dazu. Genau dieser Teil lässt sich abnehmen.

◆Wo die Grenze liegt

Keine Auslegung, keine Geräteauswahl, keine Bewertung einer Berechnung. Ein System kann zeigen, dass zwei Randbedingungen auseinandergehen oder dass ein Datenblatt zu einem Gerät gehört, das nicht mehr vorgesehen ist. Ob daraus eine neue Auslegung folgt, entscheidet der Fachplaner, und die Verantwortung für die Anlage bleibt bei ihm.

Häufig gefragt

Wir ändern Randbedingungen häufig. Kommt das System da mit?

Ja, das ist der Hauptzweck. Jede Angabe wird mit Datum und Fundstelle geführt, sodass sichtbar bleibt, was wann galt. Ohne diese Historie ist die Frage nach dem Stand von damals nicht mehr zu beantworten.

Greift das in die Berechnung ein?

Nein. Gelesen wird, was das Programm ausgibt, und die Projektablage. In Berechnungsdateien schreibt niemand hinein.

Müssen wir unsere Software austauschen?

Nein. Wir setzen auf das auf, was Sie nutzen, und lesen daraus, was gebraucht wird. Ein Austausch bringt selten mehr Nutzen als Ärger, und er schiebt den Start um Monate. Die Oberflächen, in denen Ihre Leute arbeiten, bleiben dieselben.

Wird so ein Vorhaben gefördert?

Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.

◆Fachwörter aus diesem artikel

Sie wollen wissen, was sich bei Ihnen anbinden lässt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Ihren Programmen und nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.