Fachartikel · Technische Gebäudeausrüstung

mh-software anbinden: Berechnungen, Listen und Stände im Griff

◆Kurz gesagt

mh-software wird über Berechnungsausgaben, Listen und die Projektablage angebunden. Daraus entstehen ein Abgleich zwischen Rechenstand, Planstand und Liste, eine Zusammenführung der Randbedingungen je Anlage und eine Suche über frühere Auslegungen. Gerechnet wird weiter im Programm, und jede fachliche Entscheidung bleibt beim Fachplaner.

mh-software aus Karlsruhe rechnet mit mh-BIM die Gebäudetechnik in einem Modell: Heizlast nach DIN EN 12831, Kühllast nach VDI 2078 und VDI 6007, Rohrnetze für Heizung und Kühlung, Luftkanalnetze, Trink- und Abwasser, dazu Bauteilberechnung und ein thermisches Gebäudemodell. Was daraus entsteht, sind Berechnung, Plan und Liste: drei Papiere, die dasselbe beschreiben und zu verschiedenen Zeitpunkten geändert werden. Der teuerste Fehler der Fachplanung ist nicht die falsche Rechnung, sondern die richtige Rechnung zu einem überholten Plan.

Stand: September 2026

Ein offener Serverschrank mit leuchtendem Glaskern, von dem Kupferleitungen zu vier Endpunkten führen

◆Der weg der daten

mh-software auf einer Tafel

01

Was hereinkommt

Aus den Programmen, die Sie ohnehin nutzen.

  • Berechnungsausgaben, Listen und Planstände werden eingelesen
  • Abweichende Stände zwischen den drei Quellen werden gemeldet
  • Frühere Auslegungen werden über die Aufgabe auffindbar
  • Planstände der anderen Gewerke werden mitgeführt
  • Die Anlagensystematik Ihres Büros wird übernommen
03

Was beim Menschen bleibt

Die Entscheidung, und die Verantwortung dafür.

  • Keine Auslegung und keine Bewertung.
  • Der Hinweis auf abweichende Stände sagt, dass zwei Angaben nicht zusammenpassen, nicht welche richtig ist.
  • Ob eine Änderung im Architekturplan die Auslegung berührt, ist eine fachliche Frage, die der Fachplaner beantwortet; das System sorgt nur dafür, dass er die Änderung überhaupt bemerkt.

Die Tafel zeigt den Weg im Grundsatz. Wie er in Ihrem Büro aussieht, hängt daran, welche Programme im Einsatz sind und wie sauber darin gepflegt wird. Genau das klären wir im Audit, bevor etwas entwickelt wird.

01

Drei Papiere, ein Sachverhalt

Berechnung, Plan und Liste sagen dasselbe über eine Anlage. Wenn eines davon älter ist als die anderen, merkt das im Alltag niemand.

  • Berechnungsausgaben mit Randbedingungen und Ergebnissen
  • Strang-, Geräte- und Materiallisten
  • Planstände mit Index und Datum
  • Bestellungen und Freigaben aus der Projektablage
02

Der Abgleich, den sonst niemand macht

Ein System, das alle drei Quellen liest, meldet, wenn eine Liste auf einem Rechenstand beruht, der überholt ist. Das ist Buchführung, keine Fachplanung, und genau deshalb lässt es sich abnehmen. Was daraus folgt, entscheidet die Projektleitung.

03

Wiederkehrende Anlagen

Gebäudetypen wiederholen sich, und mit ihnen die Anlagen: dieselbe Lüftung für dieselbe Nutzung, dieselbe Übergabestation, dieselbe Frage nach der Gleichzeitigkeit. Wer die eigenen Auslegungen über die Aufgabe finden kann, beginnt nicht bei null.

04

Schnittstellen zu anderen Gewerken

Die TGA hängt an Architektur und Tragwerk, und Änderungen dort kommen oft zuletzt an. Werden Planstände der anderen Gewerke mitgelesen, fällt auf, wenn eine Durchdringung verschoben wurde, nach der ausgelegt worden war.

◆Wo die Grenze liegt

Keine Auslegung und keine Bewertung. Der Hinweis auf abweichende Stände sagt, dass zwei Angaben nicht zusammenpassen, nicht welche richtig ist. Ob eine Änderung im Architekturplan die Auslegung berührt, ist eine fachliche Frage, die der Fachplaner beantwortet; das System sorgt nur dafür, dass er die Änderung überhaupt bemerkt.

Häufig gefragt

Woher kommen die Planstände der anderen Gewerke?

Aus dem Projektraum oder der gemeinsamen Ablage, dort wo sie ohnehin liegen. Ein Ablauf, der einen manuellen Export voraussetzt, wird nach drei Wochen vergessen.

Ist das nicht Aufgabe der BIM-Koordination?

Teilweise. Die Koordination prüft Kollisionen im Modell. Was hier dazukommt, ist der Abgleich zwischen Papieren, die nicht im Modell stehen: Berechnung, Liste, Bestellung, Freigabe.

Wohin gehen unsere Daten dabei?

Das entscheiden Sie. Beim lokalen Betrieb laufen Modell, Suche und Index auf einem Server in Ihrem Haus, kein Cloud-Dienst liegt im Datenpfad. Beim Betrieb über europäische Anbieter regeln wir die Verarbeitung über einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Beides legen wir so an, dass der Weg jedes Dokuments nachvollziehbar bleibt.

Wird so ein Vorhaben gefördert?

Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.

◆Fachwörter aus diesem artikel

Sie wollen wissen, was sich bei Ihnen anbinden lässt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Ihren Programmen und nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.