01Vollständigkeit als Problem
Anders als in kleineren Projekten fehlt hier nichts. Genau deshalb ist die Suche das Nadelöhr, und sie kostet bei Ansprüchen und Nachträgen die meiste Zeit.
- Dokumente mit Fassung, Status und Freigabe
- Übermittlungsprotokolle mit Empfänger und Zeitpunkt
- Vorgänge mit Frist, Adressat und Status
- Korrespondenz über die gesamte Projektlaufzeit
02Die Vorgeschichte eines Anspruchs
Ein strittiger Punkt in einem Großprojekt hat eine Vorgeschichte aus Dutzenden Vorgängen über Jahre. Sie in zeitlicher Ordnung zusammenzustellen ist reine Aktenarbeit und kostet Tage. Genau das lässt sich abnehmen, mit Fundstelle zu jedem Schritt.
03Wer wann was erhalten hat
Das Übermittlungsprotokoll ist das belastbarste Dokument im ganzen Projekt. Was fehlt, ist die Zusammenstellung für eine konkrete Frage. Sie entsteht als Arbeitshilfe für den Menschen, der den Fall beurteilt, und sie ersetzt seine Beurteilung nicht.
04Fristen, die im System stehen
Ein Vorgang mit Frist ist gesetzt, solange jemand hineinsieht. Bei mehreren hundert offenen Vorgängen sieht niemand vollständig hinein. Ein Radar, das Fristen mitführt und rechtzeitig meldet, ersetzt das tägliche Durchsehen, nicht die Entscheidung.
05Korrespondenz mit Nummer: die Mail ist ein Vorgang
Aconex führt Korrespondenz nicht als E-Mail im Postfach, sondern als eigene Vorgänge mit Nummer, Typ und Status, ob Anfrage, Anweisung oder Übermittlung. Damit hat jede Rückfrage ein Aktenzeichen, und die Vorgeschichte einer Frage lässt sich über Vorgangsnummern zusammenstellen statt über Betreffzeilen. Für die Anbindung ist das ein Geschenk: Die Kette ist im System schon da, sie ist nur nach Nummer geordnet und nicht nach Frage.