01Ein Beweismittel, das niemand liest
Der Wert des Projektraums liegt in seinem Protokoll. Der Aufwand liegt darin, aus tausenden Dokumenten das eine zu finden.
- Dokumente mit Fassung, Datum und Ersteller
- Verteilungs- und Leseprotokolle
- Vorgänge mit Frist und Verantwortlichem
- Protokolle und Korrespondenz aus dem Projekt
02Über die Frage suchen statt über den Ordner
Die Frage lautet nie: Wo liegt der Ordner Ausführungsplanung. Sie lautet: Was wurde zur Fuge am Übergang vereinbart, und wer hat das freigegeben. Wer über den Inhalt suchen kann, beantwortet das in Minuten, mit Fundstelle.
03Wer wann was bekommen hat
Im Streitfall ist genau diese Frage entscheidend, und der Projektraum kann sie beantworten. Was fehlt, ist die Zusammenstellung: alle Vorgänge zu einer Frage, in zeitlicher Ordnung. Das ist Aktenarbeit und lässt sich abnehmen.
04Fristen, die im System stehen und trotzdem ablaufen
Ein Vorgang mit Frist ist gesetzt, solange jemand hineinsieht. Ein Radar, das Fristen über alle Projekte mitführt und rechtzeitig meldet, ersetzt das tägliche Hineinsehen, nicht die Entscheidung.
05Status nach ISO 19650: Shared ist keine Freigabe
thinkproject führt Dokumente durch Workflows, die sich an ISO 19650 orientieren, mit Zuständen wie in Bearbeitung, geteilt, veröffentlicht und archiviert. Für die Anbindung ist der Status die wertvollste Metaangabe im ganzen System, und zugleich die am häufigsten missverstandene: Ein geteiltes Dokument ist zur Abstimmung da, nicht zur Ausführung. Eine Auskunft, die den Status mitliest, sagt nicht nur, welche Fassung es gibt, sondern welche gilt.