Fachartikel · Ausschreibung und Kalkulation

BKI anbinden: Kennwerte und eigene Erfahrung nebeneinander

◆Kurz gesagt

BKI liefert statistische Kennwerte, Ihr Büro liefert abgerechnete Projekte. Eine Anbindung stellt beides nebeneinander: den Kennwert aus der Statistik und den Wert aus vergleichbaren eigenen Vorhaben, jeweils mit Herkunft. Welche Zahl in die Schätzung geht, entscheidet die Projektleitung, und sie verantwortet die Schätzung auch.

BKI ist das Baukosteninformationszentrum der deutschen Architektenkammern und liefert Kostenkennwerte aus abgerechneten Gebäuden, nach Gebäudeart und Kostengruppe geordnet. Kennwerte aus der Statistik sind ein guter Ausgangspunkt und eine schlechte Begründung. Wenn die Bauherrschaft fragt, warum eine Schätzung so ausfällt, überzeugt die eigene Erfahrung mehr als ein Mittelwert. Nur liegt diese Erfahrung in Schlussrechnungen, die niemand ausgewertet hat.

Stand: September 2026

Eine breite Glastafel mit leeren Zeilen, daneben ein Rechner, unten eine Kupferlinie als Summenstrich

◆Der weg der daten

BKI Baukosten auf einer Tafel

01

Was hereinkommt

Aus den Programmen, die Sie ohnehin nutzen.

  • Eigene Schlussrechnungen und Kostenfeststellungen werden erschlossen
  • Vergleichbare Projekte werden über ihre Merkmale auffindbar
  • Kennwert und eigener Wert stehen nebeneinander, mit Herkunft
  • Wiederkehrende Nachtragsursachen werden sichtbar gemacht
  • Die Kostengliederung Ihres Büros wird übernommen
03

Was beim Menschen bleibt

Die Entscheidung, und die Verantwortung dafür.

  • Keine Kostenschätzung und keine Empfehlung, welche Zahl zu nehmen ist.
  • Das System stellt Quellen nebeneinander und nennt zu jeder ihre Herkunft.
  • Die Schätzung erstellt und verantwortet die Projektleitung; eine Maschine kennt die Besonderheiten des neuen Vorhabens nicht, die genau den Unterschied ausmachen.

Die Tafel zeigt den Weg im Grundsatz. Wie er in Ihrem Büro aussieht, hängt daran, welche Programme im Einsatz sind und wie sauber darin gepflegt wird. Genau das klären wir im Audit, bevor etwas entwickelt wird.

01

Zwei Quellen, die einander stützen

Statistik deckt den allgemeinen Fall ab, die eigene Akte den besonderen. Erst zusammen tragen sie eine Aussage.

  • Kennwerte aus der Baukostendatenbank
  • Eigene Schlussrechnungen und Kostenfeststellungen
  • Randbedingungen der eigenen Projekte
  • Nachträge und ihre Ursachen
02

Die eigene Erfahrung ist nicht ausgewertet

Jedes abgerechnete Projekt ist ein Datenpunkt mit vollständigen Randbedingungen. In den meisten Büros liegt dieser Schatz in Schlussrechnungen, nach Projektnummer abgelegt und nie zusammengeführt.

03

Warum eine Schätzung so ausfällt

Eine Schätzung, die auf eigenen vergleichbaren Projekten beruht und deren Abweichungen erklärt, ist im Gespräch deutlich belastbarer als ein Mittelwert. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl, sondern in der Begründung.

04

Nachträge als Frühwarnung

Wenn in vergleichbaren Projekten immer dieselbe Position zum Nachtrag geführt hat, ist das eine Auskunft für die nächste Schätzung. Über die eigenen Akten ausgewertet wird sie sichtbar, ohne dass jemand eine Statistik führt.

◆Wo die Grenze liegt

Keine Kostenschätzung und keine Empfehlung, welche Zahl zu nehmen ist. Das System stellt Quellen nebeneinander und nennt zu jeder ihre Herkunft. Die Schätzung erstellt und verantwortet die Projektleitung; eine Maschine kennt die Besonderheiten des neuen Vorhabens nicht, die genau den Unterschied ausmachen.

Häufig gefragt

Wir haben nur wenige abgerechnete Projekte derselben Art. Reicht das?

Für eine Statistik nicht, für eine Begründung oft schon. Drei eigene vergleichbare Projekte mit bekannten Randbedingungen sind im Gespräch mit der Bauherrschaft mehr wert als ein Mittelwert aus tausend fremden.

Verlassen unsere Kostendaten das Haus?

Nein. Schlussrechnungen und Kostenfeststellungen bleiben in Ihrem System. Wer darauf zugreifen darf, legen Sie fest.

Wohin gehen unsere Daten dabei?

Das entscheiden Sie. Beim lokalen Betrieb laufen Modell, Suche und Index auf einem Server in Ihrem Haus, kein Cloud-Dienst liegt im Datenpfad. Beim Betrieb über europäische Anbieter regeln wir die Verarbeitung über einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Beides legen wir so an, dass der Weg jedes Dokuments nachvollziehbar bleibt.

Wird so ein Vorhaben gefördert?

Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.

◆Fachwörter aus diesem artikel

Sie wollen wissen, was sich bei Ihnen anbinden lässt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Ihren Programmen und nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.