Glossar · Planen und Bauen

Was ist Leistungsverzeichnis?

Auch genannt: LV, Ausschreibung, AVA

◆Kurz gesagt

Ein Leistungsverzeichnis beschreibt alle auszuführenden Leistungen in Positionen mit Menge, Einheit und Text. Es ist die Grundlage für Angebote der ausführenden Firmen und später für die Abrechnung. Erstellt wird es meist in einer Ausschreibungssoftware, oft aus Textbausteinen früherer Projekte.

Stand: September 2026

Eine einzelne große Glaskarte mit Kupferkante im Vordergrund, dahinter unscharf eine Schublade voller kleinerer Karten
Ein Begriff, eine Seite, eine Erklärung ohne Fachjargon. Danach wissen Sie, ob er für Ihr Büro überhaupt eine Rolle spielt.
01

Was das für Ihr Büro heißt

Wer zwanzig Jahre Leistungsverzeichnisse im Haus hat, muss keine Position neu schreiben. Nur findet sie heute niemand, weil die Suche über Dateinamen läuft.

02

Ein Fall aus dem Alltag

In einer Position steht ein Fabrikatsname ohne den Zusatz oder gleichwertig. Ein Bieter rügt das, und bei einem öffentlichen Auftraggeber ist damit das Verfahren angreifbar. Der Fehler kostet nicht Geld, sondern Wochen.

03

Wie wir es umsetzen

Wir machen alte Verzeichnisse durchsuchbar, auch als Scan, und legen bei einer neuen Ausschreibung vergleichbare Positionen mit Quelle vor. Der Austausch mit der Ausschreibungssoftware läuft über die üblichen Datenformate.

04

Der häufigste Irrtum

Oft verwechselt mit einer Materialliste. Das Verzeichnis ist Vertragsgrundlage: Was dort steht, ist geschuldet, und was fehlt, wird zum Nachtrag. Jede Position, die zwei Lesarten zulässt, wird im Zweifel gegen den Verfasser ausgelegt.

05

Wo die Grenze liegt

Übernommene Positionen gehören geprüft: Mengen, Normbezüge und Ausführungsart ändern sich. Die KI schlägt vor, sie verantwortet nicht.

Sie wollen wissen, ob Leistungsverzeichnis in Ihrem Büro etwas bringt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.