01Viele Läufe, kleine Unterschiede
Der Aufwand liegt nicht im Rechnen, sondern in der Buchführung darüber, was gerechnet wurde und warum.
- Eingaben mit Aufbau, Klimadaten und Randbedingungen
- Ergebnisse und Auswertungen je Lauf
- Produktdatenblätter der verwendeten Schichten
- Abstimmungen mit Planung und Ausführung
02Der Aufbau, der gebaut wurde
Zwischen simuliertem und ausgeführtem Aufbau liegt die Bemusterung. Wird dort etwas getauscht, muss der Nachweis nachgezogen werden. Ein System, das beides mitführt, meldet, wenn das nicht geschehen ist.
03Berichtsteile ohne Rechenanteil
Beschreibung des Bauteils, der Randbedingungen und der Vorgehensweise wiederholt sich über Projekte. Ein Entwurf daraus nimmt den zeitraubenden Teil ab; Ergebnisse und Bewertung bleiben unverändert beim Fachplaner.
04Im Schadensfall zählt die Akte
Wenn Jahre später Feuchte auftritt, ist die Frage, was simuliert und was gebaut wurde. Eine Akte, die Lauf, Aufbau und Bemusterung verknüpft, beantwortet sie, ohne dass jemand rekonstruieren muss.
05Klimadatensatz, Orientierung, Schlagregen: die drei Annahmen vor der Rechnung
Ein WUFI-Lauf hängt an Annahmen, die vor der ersten Rechnung fallen: welcher Klimadatensatz, welche Orientierung des Bauteils, welche Schlagregenbelastung, welche Anfangsfeuchte. Zwei Läufe mit demselben Aufbau und verschiedenem Klimadatensatz sind zwei verschiedene Nachweise. Wer diese Annahmen je Lauf festhält, kann Jahre später erklären, warum ein Aufbau damals als unkritisch galt, und ob das unter heutigen Annahmen noch gilt.