Lokale KI · SiGeKo
Lokale KI im SiGeKo-Büro
Begehung, Foto, Protokoll, fertig.
Ihre Arbeit entsteht draußen und wird drinnen aufgeschrieben. Genau dieser zweite Teil frisst die Abende, und genau er lässt sich abnehmen.
- Für wen
- Koordinatoren für Sicherheit und Gesundheitsschutz, allein oder im Büro
- Aufwand
- 15 Arbeitstage bis zur Spezifikation
- Förderung
- Wird für Ihr Bundesland geprüft
- Datenhaltung
- Komplett auf Ihrem Server, nichts geht nach außen
- Erster Schritt
- Dreißig Minuten Erstgespräch per Video
Lokale KI in der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination erfasst Begehungen per Sprache und Foto und erzeugt daraus den Protokollentwurf, zugeordnet zur Baustelle und zum Mangel. Frühere Begehungen, SiGe-Pläne und Vorankündigungen werden durchsuchbar, mit Fundstelle. Die Verarbeitung läuft auf einem Server in Ihrem Haus, Fotos von Baustellen und Personen verlassen das Netz nicht.
Stand: September 2026

Der Engpass
Warum die Abende draufgehen
Sie sind tagsüber auf Baustellen und schreiben abends. Das Protokoll einer Begehung ist fachlich nicht schwierig, es ist nur aufwendig: Fotos zuordnen, Mängel benennen, Gewerke zuweisen, Fristen setzen, alles in eine Form bringen, die jemand lesen kann. Bei mehreren Baustellen am Tag summiert sich das zu einer zweiten Schicht, für die niemand bezahlt.
Was bei der Koordination besonders zu bedenken ist
Ihr Material ist überwiegend Bild und gesprochenes Wort, also genau das, was klassische Ablagen nicht erschließen. Damit ist der Hebel groß, aber auch die Anforderung: Ein System muss Fotos beschreiben und Sprache verstehen, bevor es überhaupt nützlich wird. Das ist der Grund, warum die Einführung hier anders aussieht als in einem Büro, das mit Textdokumenten arbeitet.
Die zweite Besonderheit ist der Personenbezug. Auf Baustellenfotos sind Menschen zu sehen, und Ihre Protokolle benennen Verantwortliche. Eine Verarbeitung außer Haus ist damit datenschutzrechtlich heikler als bei reinen Sachunterlagen. Die lokale Bauform ist hier nicht die vorsichtigere, sondern die sauberere.
Und drittens: Ihr eigentlicher Mehrwert entsteht dort, wo Sie Muster erkennen. Derselbe Mangel bei demselben Gewerk auf drei Baustellen ist eine Aussage, für die Sie bezahlt werden sollten. Sie ist heute nicht auswertbar, weil die Protokolle als Fließtext irgendwo liegen.
Die Begehung ist Ihre Leistung. Das Protokoll ist nur die Rechnung dafür.
Sechs Dinge, die lokale KI im SiGeKo-Büro tut
Fast alles davon betrifft den Weg von der Baustelle zum fertigen Dokument.
- Begehung per Sprachnotiz und Foto erfassen, der Protokollentwurf entsteht mit Zuordnung zu Gewerk und Mangel
- Frühere Begehungen derselben Baustelle danebenlegen: Was war offen, was wurde abgestellt, was kam wieder
- Vergleichbare SiGe-Pläne und Vorankündigungen aus dem eigenen Bestand als Ausgangspunkt nutzen
- Wiederkehrende Mängel über Baustellen hinweg erkennen, weil sie zum ersten Mal vergleichbar erfasst sind
- Fristen zur Mängelabstellung führen und nachfassen, ohne dass jemand eine Liste pflegt
- Regelwerke und Vorschriften in der geltenden Fassung nachschlagen, mit Verweis statt mit lizenzpflichtigem Volltext
Für wen sich das lohnt
- Koordinatoren
- Sie schreiben abends, was Sie tagsüber gesehen haben. Künftig sprechen Sie es auf der Baustelle ein und geben abends frei.
- Büroinhaber
- Sie verkaufen Begehungen und bezahlen Protokolle. Das Audit zeigt, wie viele Stunden im Monat das ist.
- Auftraggeber
- Sie bekommen Protokolle in gleicher Form und rechtzeitig, statt gesammelt am Monatsende.
Was wir dafür entwickeln
- 1
Baustellen-Agent: Begehung per Sprache und Foto, das Protokoll entsteht mit Zuordnung
Baustellen-Agent im Detail - 2
Projekt- und Fristen-Radar: welche Mängelfrist läuft und wo niemand nachgefasst hat
Projekt- und Fristen-Radar im Detail - 3
Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis über Begehungen, Plänen und Vorschriften
Büro-Gedächtnis im Detail
Effizienzsteigerung, und zwar die rechenbare
Effizienzsteigerung ist ein großes Wort. Hier steht die Rechnung dahinter: Der größte Einzelposten im Planungsbüro ist die Suche, und das ist der Hebel. Erfahrungswerte aus Büros Ihrer Größe, als Spanne, weil jedes Büro anders abgelegt hat.
Worin die Zeit steckt
- Vergleichbare Vorankündigungen und SiGe-Pläne
- Regelwerk und Vorschrift in der geltenden Fassung
- Frühere Begehungen und Mängel auf derselben Baustelle
- Suche nach Referenzprojekten: grob auf die Hälfte bis ein Drittel
- Normen- und Regelwerksrecherche: circa die Hälfte weniger
- Protokolle und wiederkehrende Berichtsteile: circa ein Drittel bis die Hälfte weniger
| Abteilung | Heute | Erreichbar |
|---|---|---|
| Fachplanung | circa 15 bis 25 % | etwa halbieren |
| Bauleitung und Überwachung | circa 10 bis 20 % | etwa halbieren |
| Konstruktion und CAD | circa 10 bis 15 % | ein Drittel weniger |
| Verwaltung und Sekretariat | circa 10 bis 20 % | ein Drittel weniger |
Abgelesen · Externer Beratungsbericht für ein Ingenieurbüro dieser Größe, dazu eigene Audits · Stand 09/2026 · Spanne über mehrere Abteilungen, bewusst keine Punktwerte
Angenommen · Erwartungswert aus den Audits, nicht nachgemessen · Stand 09/2026 · was mit einer durchsuchbaren Wissensbasis erreichbar ist
In einem Büro mit fünfzehn bis zwanzig Mitarbeitenden summiert sich das auf mehrere hundert Stunden im Monat. Gerechnet mit den internen Stundensätzen ist das ein fünfstelliger Betrag im Monat — sechsstellig im Jahr.
Bei gut aufbereitetem Bestand geht deutlich mehr. Das Finden dauert dann Sekunden: eine Frage, eine Antwort, die Fundstelle daneben. Auf null geht es trotzdem nicht, und das ist Absicht. Was bleibt, ist das Prüfen — wer einen Nachweis unterschreibt, öffnet die Quelle, statt einer Antwort zu glauben. Aus einer Stunde Suchen wird eine Minute Nachschlagen.
Wie weit es geht, hängt an Ihrem Bestand, nicht am Modell. Zwanzig Jahre als gescanntes PDF ohne Volltext findet auch das beste System nicht. Was davon in welchem Zustand ist, sagt Ihnen das Audit.
Erfahrungswerte aus Beratungs- und Auditgesprächen mit Planungs- und Ingenieurbüros dieser Größenordnung. Bewusst als grobe Spanne angegeben: Das sind Anhaltspunkte, keine Zusage für Ihr Büro.
Das sind fremde Büros, nicht Ihres. Die Spalte, die zählt, entsteht im Audit: Wir messen Ihre Suchzeit in Ihren Abteilungen, mit Ihren Stundensätzen, und schreiben sie in den Plan.
So kommt die KI ins SiGeKo-Büro
Schritt 1
Daten- und Netz-Audit
Was liegt wo, wie viele Scans, welche Rechtegruppen, welcher Serverraum. Fünfzehn Arbeitstage, am Ende die Spezifikation für Server und Software.
Schritt 2
Aufbau im getrennten Netz
Server im eigenen Netzsegment, Modell lauffähig, Anmeldung über Ihr Active Directory, erster Test mit hundert echten Dokumenten.
Schritt 3
Einlesen, Härten, Betrieb
Bestand einlesen, Rechte vererben, Sicherheitsprüfung durch Dritte, Pilot mit einer Abteilung, dann Betrieb mit monatlichem Bericht.
◆Fachwörter auf dieser Seite
Im Detail als Fachartikel
Häufig gefragt
Schreibt das System das Protokoll allein?
Es schreibt den Entwurf aus Ihrer Sprachnotiz und den Fotos, mit Zuordnung zu Gewerk, Mangel und Frist. Sie prüfen und geben frei. Was Sie nicht gesagt haben, steht auch nicht drin; es erfindet keine Feststellungen.
Was passiert mit Fotos, auf denen Personen zu sehen sind?
In der lokalen Variante bleiben sie im Haus, und die Verarbeitung findet auf Ihrem Server statt. Das ist bei Baustellenfotos der entscheidende Unterschied, weil hier regelmäßig personenbezogene Daten im Bild sind.
Funktioniert das auch ohne Netz auf der Baustelle?
Ja. Aufnahme und Fotos laufen auf dem Gerät, die Verarbeitung passiert, sobald wieder Verbindung besteht. Gerade auf Rohbaustellen ist das der Normalfall und kein Sonderfall.
Erkennt es wiederkehrende Mängel?
Sobald die Protokolle vergleichbar erfasst sind, ja. Derselbe Mangel bei demselben Gewerk über mehrere Baustellen wird sichtbar, und das ist eine Aussage, die Ihr Auftraggeber hören will.
Gibt es Fördermittel für lokale KI?
Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Hardware zählt in der Regel mit, wenn sie Teil des Vorhabens ist. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen, ob sich der Antragsaufwand lohnt.
Verwandte Seiten
Architekturbüro
Projektakten, Bauanträge und Ausschreibungen im Haus durchsuchen, ohne dass Entwürfe in eine Cloud gehen
Spracherkennung und Protokolle
Besprechungen, Baustellen und Diktate werden zu Text, ohne Cloud
Bilder und Pläne durchsuchen
Multimodale Modelle lesen Pläne, Fotos und Skizzen und machen sie mit Quelle durchsuchbar
Programme, mit denen Sie arbeiten
Zu jedem steht, was sich anbinden lässt, was dabei herauskommt und wo die Grenze liegt.
- PlanRadarAus erfassten Punkten wird ein Protokoll, nicht Nacharbeit
- CapmoBaustellendaten dort nutzbar machen, wo die Fragen entstehen
- 123erfasstErfasste Zeiten mit dem verbinden, was sie belegen sollen
- BaustellenfotosTausende Aufnahmen, die sich in normalem Deutsch durchsuchen lassen
- MängelverfolgungVom Foto auf der Begehung bis zur dokumentierten Beseitigung
Sehen wir uns Ihren Bestand an.
Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Danach wissen Sie, ob lokale KI bei Ihnen trägt und was der erste Schritt ist.