Fachartikel · Statik und Tragwerk

FRILO anbinden: Einzelnachweise ordnen und wiederfinden

◆Kurz gesagt

FRILO wird über seine Ausgabedokumente und die Projektablage angebunden. Die vielen Einzelnachweise eines Projekts werden gemeinsam erfasst, sodass sich eine frühere Position über ihre Aufgabe finden lässt statt über Projektnummer und Ordnerpfad. Gerechnet wird weiter im Programm, und die Übernahme einer alten Lösung bleibt eine fachliche Entscheidung.

FRILO ist das Programm für die vielen kleinen Nachweise, die ein Projekt begleiten: Träger, Stütze, Fundament, Anschluss. Genau diese Menge ist das Problem. Ein Projekt erzeugt Dutzende Einzeldokumente, und drei Jahre später weiß niemand mehr, in welchem davon der Fall steht, den man gerade wieder vor sich hat.

Stand: September 2026

Ein offener Serverschrank mit leuchtendem Glaskern, von dem Kupferleitungen zu vier Endpunkten führen

◆Der weg der daten

FRILO auf einer Tafel

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Was hereinkommt

Aus den Programmen, die Sie ohnehin nutzen.

  • Ausgabedokumente werden regelmäßig und ohne Zutun eingelesen
  • Positionen werden über ihre Aufgabe auffindbar, mit Fundstelle
  • Positionsplan und Nachweis werden miteinander verknüpft
  • Bei Änderungen werden betroffene Positionen angezeigt
  • Die Positionssystematik Ihres Büros wird übernommen
03

Was beim Menschen bleibt

Die Entscheidung, und die Verantwortung dafür.

  • Keine Berechnung und keine Bewertung.
  • Der Hinweis auf betroffene Positionen beruht auf den erfassten Zusammenhängen; er ersetzt nicht die Prüfung, ob wirklich alles erfasst war.
  • Und eine frühere Lösung ist ein Fund aus der eigenen Vergangenheit, kein Nachweis für den neuen Fall.

Die Tafel zeigt den Weg im Grundsatz. Wie er in Ihrem Büro aussieht, hängt daran, welche Programme im Einsatz sind und wie sauber darin gepflegt wird. Genau das klären wir im Audit, bevor etwas entwickelt wird.

01

Viele kleine Dokumente, ein großes Suchproblem

Der Nutzen einer Anbindung wächst hier nicht mit der Komplexität der Rechnung, sondern mit der Zahl der Dokumente. Und die ist hoch.

  • Ausgabedokumente je Position, meist als PDF
  • Positionsbezeichnungen aus der Systematik des Büros
  • Bemessungsgrundlagen und gewählte Querschnitte
  • Zugehörige Vermerke und Mails aus der Projektablage
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Über die Aufgabe suchen, nicht über den Ordner

Die Frage lautet nie: Wo liegt Projekt 2019-114? Sie lautet: Wo haben wir schon einmal einen Unterzug über zwei Felder mit Einzellast aus einer Stütze nachgewiesen? Wer über die Aufgabe suchen kann, findet die Antwort in Minuten, samt der Randbedingungen, unter denen sie damals galt.

03

Positionspläne und Nachweise zusammenhalten

Der Positionsplan und der Nachweis gehören zusammen, liegen aber in getrennten Systemen. Werden beide gemeinsam erfasst, lässt sich von der Position im Plan zum Nachweis springen und zurück. Das spart bei jeder Rückfrage aus der Bauleitung denselben Weg durch die Ordner.

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Was bei Änderungen passiert

Ändert sich ein Bauteil, hängen daran mehrere Nachweise. Welche, weiß meist ein Kopf im Büro. Ein System, das die Zusammenhänge mitführt, zeigt die betroffenen Positionen an, bevor jemand sie übersieht. Neu gerechnet wird trotzdem von Hand, im Programm.

◆Wo die Grenze liegt

Keine Berechnung und keine Bewertung. Der Hinweis auf betroffene Positionen beruht auf den erfassten Zusammenhängen; er ersetzt nicht die Prüfung, ob wirklich alles erfasst war. Und eine frühere Lösung ist ein Fund aus der eigenen Vergangenheit, kein Nachweis für den neuen Fall. Die Übertragung verantwortet der Ingenieur.

Häufig gefragt

Bei uns heißen die Positionen nach eigenem Schema. Ist das ein Problem?

Nein, im Gegenteil. Ein eigenes Schema ist meist konsistenter als ein zugekauftes. Es wird einmal beschrieben und dann übernommen. Eine fremde Systematik zu unterstellen wäre der sichere Weg, alles unauffindbar zu machen.

Erkennt das auch gescannte Altnachweise?

Ja, mit Texterkennung. Die Qualität hängt am Scan. Was nicht sicher lesbar ist, wird als unsicher gekennzeichnet, statt eine Zahl zu erfinden.

Müssen wir unsere Software austauschen?

Nein. Wir setzen auf das auf, was Sie nutzen, und lesen daraus, was gebraucht wird. Ein Austausch bringt selten mehr Nutzen als Ärger, und er schiebt den Start um Monate. Die Oberflächen, in denen Ihre Leute arbeiten, bleiben dieselben.

Wird so ein Vorhaben gefördert?

Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.

Sie wollen wissen, was sich bei Ihnen anbinden lässt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Ihren Programmen und nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.