01Wiederholung ist der Normalfall
Im Stahl- und Holzbau wiederholen sich Systeme über Projekte hinweg. Dieselbe Hallengeometrie, derselbe Anschlusstyp, dieselbe Frage nach dem Kippnachweis. Wer die eigenen Lösungen über die Fragestellung finden kann, spart nicht Minuten, sondern den halben Tag, der sonst in die Rekonstruktion geht.
- Systeme mit vergleichbarer Geometrie und Belastung
- Anschlussausbildungen, die sich bewährt haben
- Annahmen zu Lasteinleitung und Auflagerung
- Prüfbemerkungen aus früheren Verfahren
02Was die Prüfung fragt, steht selten zusammen
Rückfragen aus der Prüfung richten sich fast nie gegen die Rechnung, sondern gegen ihre Grundlage: Woher kommt dieser Lastansatz, warum diese Randbedingung, welcher Baugrund liegt zugrunde. Diese Angaben verteilen sich über Protokoll, Mail und Vermerk. Zusammengeführt sind sie in Minuten beantwortet.
03Berichtstexte, die sich wiederholen
Vorbemerkungen, Baustoffe, Normenverweise und Systembeschreibung machen einen erheblichen Teil jedes Berichts aus und stehen in ähnlicher Form schon in früheren. Ein Entwurf daraus spart das Abschreiben. Die Rechenteile übernimmt niemand und niemand formuliert sie um.
04Stände auseinanderhalten
Zwischen Modellstand, Protokollstand und dem, was beim Prüfer liegt, entsteht im Projektverlauf Abstand. Ein System, das Datum und Fassung mitführt, meldet, wenn ein Bericht auf einem Modell beruht, das inzwischen geändert wurde. Das ist eine Buchhaltungsfrage, keine Ingenieurfrage, und genau deshalb lässt sie sich abnehmen.