Fachartikel · Statik und Tragwerk

RSTAB anbinden: Stabwerke, Positionen und Berichte im Zugriff

◆Kurz gesagt

RSTAB wird über seine Ausgaben angebunden: Ausdruckprotokolle, Tabellenexporte und die Projektablage. Daraus entstehen eine Suche über frühere Stabwerksnachweise, eine Zusammenführung der Annahmen je Position und Entwürfe für die Textteile des Berichts. Die Berechnung selbst bleibt unangetastet und beim verantwortlichen Ingenieur.

RSTAB ist das Stabwerksprogramm neben RFEM, und in vielen Büros liegen zwanzig Jahre Projekte darin. Wer im Stahl- oder Holzbau arbeitet, löst ähnliche Aufgaben immer wieder: Rahmen, Binder, Verbände, Anschlüsse. Der Wert steckt nicht in einer neuen Rechnung, sondern in der alten, die jemand wiederfinden muss.

Stand: September 2026

Ein offener Serverschrank mit leuchtendem Glaskern, von dem Kupferleitungen zu vier Endpunkten führen

◆Der weg der daten

Dlubal RSTAB auf einer Tafel

01

Was hereinkommt

Aus den Programmen, die Sie ohnehin nutzen.

  • Ausdruckprotokolle und Tabellen werden regelmäßig eingelesen
  • Frühere Systeme werden über die Fragestellung auffindbar
  • Annahmen und Prüfbemerkungen je Position werden zusammengeführt
  • Textteile des Berichts entstehen als Entwurf
  • Abweichende Stände zwischen Modell und Bericht werden gemeldet
03

Was beim Menschen bleibt

Die Entscheidung, und die Verantwortung dafür.

  • Keine Berechnung, keine Bemessung, keine Bewertung.
  • Ein Hinweis auf einen abweichenden Stand ist ein Hinweis, kein Urteil.
  • Ob ein Bericht neu zu erstellen ist, entscheidet der Tragwerksplaner.

Die Tafel zeigt den Weg im Grundsatz. Wie er in Ihrem Büro aussieht, hängt daran, welche Programme im Einsatz sind und wie sauber darin gepflegt wird. Genau das klären wir im Audit, bevor etwas entwickelt wird.

01

Wiederholung ist der Normalfall

Im Stahl- und Holzbau wiederholen sich Systeme über Projekte hinweg. Dieselbe Hallengeometrie, derselbe Anschlusstyp, dieselbe Frage nach dem Kippnachweis. Wer die eigenen Lösungen über die Fragestellung finden kann, spart nicht Minuten, sondern den halben Tag, der sonst in die Rekonstruktion geht.

  • Systeme mit vergleichbarer Geometrie und Belastung
  • Anschlussausbildungen, die sich bewährt haben
  • Annahmen zu Lasteinleitung und Auflagerung
  • Prüfbemerkungen aus früheren Verfahren
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Was die Prüfung fragt, steht selten zusammen

Rückfragen aus der Prüfung richten sich fast nie gegen die Rechnung, sondern gegen ihre Grundlage: Woher kommt dieser Lastansatz, warum diese Randbedingung, welcher Baugrund liegt zugrunde. Diese Angaben verteilen sich über Protokoll, Mail und Vermerk. Zusammengeführt sind sie in Minuten beantwortet.

03

Berichtstexte, die sich wiederholen

Vorbemerkungen, Baustoffe, Normenverweise und Systembeschreibung machen einen erheblichen Teil jedes Berichts aus und stehen in ähnlicher Form schon in früheren. Ein Entwurf daraus spart das Abschreiben. Die Rechenteile übernimmt niemand und niemand formuliert sie um.

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Stände auseinanderhalten

Zwischen Modellstand, Protokollstand und dem, was beim Prüfer liegt, entsteht im Projektverlauf Abstand. Ein System, das Datum und Fassung mitführt, meldet, wenn ein Bericht auf einem Modell beruht, das inzwischen geändert wurde. Das ist eine Buchhaltungsfrage, keine Ingenieurfrage, und genau deshalb lässt sie sich abnehmen.

◆Wo die Grenze liegt

Keine Berechnung, keine Bemessung, keine Bewertung. Ein Hinweis auf einen abweichenden Stand ist ein Hinweis, kein Urteil. Ob ein Bericht neu zu erstellen ist, entscheidet der Tragwerksplaner. Auch die Übernahme einer früheren Lösung in ein neues Projekt bleibt eine fachliche Entscheidung, die niemand automatisieren sollte.

Häufig gefragt

Wir arbeiten mit RFEM und RSTAB parallel. Geht beides?

Ja, und das ist der Regelfall. Beide Programme geben vergleichbar aufgebaute Protokolle aus. Für die Suche ist es ohnehin unerheblich, aus welchem Programm eine Position stammt; entscheidend ist die Fragestellung, unter der jemand sie sucht.

Wie kommen zwanzig Jahre Projekte ins System?

In einem Durchlauf über die Ablage, meist über ein Wochenende. Alte Ausdrucke liegen oft als PDF vor, teils als Scan; Scans werden mit Texterkennung erschlossen. Was danach nicht lesbar ist, wird benannt und nicht stillschweigend übergangen.

Müssen wir unsere Software austauschen?

Nein. Wir setzen auf das auf, was Sie nutzen, und lesen daraus, was gebraucht wird. Ein Austausch bringt selten mehr Nutzen als Ärger, und er schiebt den Start um Monate. Die Oberflächen, in denen Ihre Leute arbeiten, bleiben dieselben.

Wird so ein Vorhaben gefördert?

Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.

Sie wollen wissen, was sich bei Ihnen anbinden lässt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Ihren Programmen und nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.