Fachartikel · CAD und BIM

Navisworks anbinden: Kollisionsberichte in den Projektalltag holen

◆Kurz gesagt

Navisworks wird über Kollisionsberichte, Ansichtspunkte und die Projektablage angebunden. Daraus entstehen eine Nachverfolgung offener Punkte über Berichtsstände hinweg, eine Auswertung wiederkehrender Muster und eine Verbindung zu den Protokollen, in denen entschieden wurde. Geprüft und entschieden wird weiter von der Koordination.

Autodesk Navisworks führt die Fachmodelle eines Projekts zusammen und prüft sie auf Kollisionen; daneben lassen sich Bauabläufe mit dem Modell verknüpfen. Ein Kollisionsbericht ist schnell erzeugt und selten vollständig abgearbeitet. Beim nächsten Durchlauf entsteht ein neuer Bericht, und die Frage, welche Punkte aus dem letzten erledigt sind, beantwortet niemand. Genau diese Nachverfolgung ist Verwaltungsarbeit und lässt sich abnehmen.

Stand: September 2026

Ein Gebäudemodell aus Glas mit leuchtenden Kupferkanten, die Geschosse leicht auseinandergezogen

◆Der weg der daten

Autodesk Navisworks auf einer Tafel

01

Was hereinkommt

Aus den Programmen, die Sie ohnehin nutzen.

  • Kollisionsberichte mehrerer Durchläufe werden eingelesen
  • Offene Punkte werden über Berichtsstände hinweg nachverfolgt
  • Wiederkehrende Muster werden projektübergreifend gezeigt
  • Entscheidungen aus Protokollen werden mit Punkten verknüpft
  • Jede Antwort verweist auf den Bericht und den Ansichtspunkt, aus dem sie stammt
03

Was beim Menschen bleibt

Die Entscheidung, und die Verantwortung dafür.

  • Keine Prüfung, keine Bewertung einer Kollision, keine Entscheidung über die Lösung.
  • Ob ein gemeldeter Punkt relevant ist, entscheidet die Koordination; viele Meldungen sind aus fachlicher Sicht unerheblich.
  • Was das System leistet, ist die Buchführung darüber, was besprochen wurde und was offen blieb.

Die Tafel zeigt den Weg im Grundsatz. Wie er in Ihrem Büro aussieht, hängt daran, welche Programme im Einsatz sind und wie sauber darin gepflegt wird. Genau das klären wir im Audit, bevor etwas entwickelt wird.

01

Der Bericht ist kein Ergebnis, sondern eine Liste

Die Prüfung erzeugt Punkte. Was mit ihnen geschieht, steht in Protokollen, Mails und im nächsten Bericht.

  • Kollisionsberichte mehrerer Durchläufe
  • Ansichtspunkte mit Verortung im Modell
  • Besprechungsprotokolle mit Entscheidungen
  • Modellstände der beteiligten Fachplanungen
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Offene Punkte über Stände hinweg

Ein Punkt, der im dritten Bericht noch steht, obwohl er im ersten besprochen wurde, ist die eigentliche Information. Wer Berichtsstände gegeneinanderhält, sieht das, ohne dass jemand eine Liste pflegen muss.

03

Muster statt Einzelfälle

Wenn dieselbe Art von Kollision in jedem Projekt an derselben Stelle auftritt, ist das kein Zufall, sondern ein Hinweis auf eine Regel, die im Büro fehlt. Über Projekte hinweg ausgewertet wird dieses Muster sichtbar.

04

Die Entscheidung dazuhalten

Zu jedem erledigten Punkt gehört eine Entscheidung, und die steht im Protokoll. Werden Bericht und Protokoll verknüpft, ist Monate später nachvollziehbar, warum etwas so gelöst wurde.

◆Wo die Grenze liegt

Keine Prüfung, keine Bewertung einer Kollision, keine Entscheidung über die Lösung. Ob ein gemeldeter Punkt relevant ist, entscheidet die Koordination; viele Meldungen sind aus fachlicher Sicht unerheblich. Was das System leistet, ist die Buchführung darüber, was besprochen wurde und was offen blieb.

Häufig gefragt

Wir arbeiten mit BCF. Passt das zusammen?

Ja, und es ist der sauberere Weg. BCF trägt Verortung, Status und Kommentar mit; das ist genau die Information, die für die Nachverfolgung gebraucht wird.

Ersetzt das unsere Koordinationsbesprechung?

Nein. Es bereitet sie vor und hält fest, was in ihr entschieden wurde. Die Besprechung selbst ist der Ort, an dem Fachleute entscheiden, und das soll so bleiben.

Wohin gehen unsere Daten dabei?

Das entscheiden Sie. Beim lokalen Betrieb laufen Modell, Suche und Index auf einem Server in Ihrem Haus, kein Cloud-Dienst liegt im Datenpfad. Beim Betrieb über europäische Anbieter regeln wir die Verarbeitung über einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Beides legen wir so an, dass der Weg jedes Dokuments nachvollziehbar bleibt.

Wird so ein Vorhaben gefördert?

Oft ja, und das hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und daran, was genau umgesetzt wird. Wir prüfen das vor dem Erstgespräch für Ihren Fall und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt. Wenn ja, liefern wir die Unterlagen, die von uns kommen müssen.

Sie wollen wissen, was sich bei Ihnen anbinden lässt?

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Wir fragen nach Ihren Programmen und nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

Termin vereinbaren

◆Der nächste Schritt

Was kostet Sie das Suchen
im Monat?

Die wenigsten Büros haben das je ausgerechnet. Im Termin machen wir es zusammen: Stunden pro Woche, was eine Stunde bei Ihnen kostet, was im letzten Jahr deswegen schiefgegangen ist. Über uns reden wir erst danach.

  • Dreißig Minuten, per Video oder Telefon
  • Wir fragen nach Zahlen, nicht nach Ihrem Interesse an KI
  • Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Auch wenn die Antwort nein ist

Keine Folien, keine Verkaufsshow. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Termin.