KI-Verordnung

Die EU-KI-Verordnung im Planungsbüro
was gilt, was nicht, was Sie tun müssen.

Die Verordnung gilt seit 2025 in Stufen. Für ein Planungsbüro, das KI zum Suchen, Schreiben und Sortieren nutzt, sind die Pflichten überschaubar. Man muss sie nur kennen.

Für wen
Büros, die KI einführen und es richtig machen wollen
Aufwand
15 Arbeitstage bis zum Fahrplan
Förderung
Wird für Ihr Bundesland geprüft
Datenhaltung
In Ihrem Büro oder im Rechenzentrum in Frankfurt
Erster Schritt
Webinar am 2. November, danach Ihr Folgetermin

Kurz gesagt

Die EU-KI-Verordnung stuft KI-Systeme nach Risiko ein. Was ein Planungsbüro im Alltag nutzt, Suchen, Zuordnen, Entwürfe schreiben, fällt in der Regel in die Kategorie mit geringem Risiko. Pflichten als Anwender sind dann vor allem Transparenz gegenüber Menschen, die mit einer KI interagieren, und Schulung der Mitarbeitenden nach Artikel 4. Dieser Text ist keine Rechtsberatung.

Stand: September 2026

Ein Kupferring, um den sechs aufrechte Glasplatten wie Themen angeordnet sind, in der Mitte eine Recheneinheit
Jedes dieser Themen steht für sich, und alle laufen auf denselben Punkt zu: Ihre eigenen Unterlagen sollen Auskunft geben.

Der Engpass

Warum das Thema Unsicherheit macht

Ein Geschäftsführer sagte uns: Ich hätte gerne gewusst, wenn wir KI benutzen, welche Sprache wir benutzen und wie wir das vermitteln. Die Verordnung ist Anfang August in eine neue Stufe getreten. Ein Datenschutzkonzept für die Firma braucht es ohnehin. Wer das einmal sauber aufsetzt, hat danach Ruhe.

Was die KI-Verordnung für ein Planungsbüro bedeutet

Sie fallen mit einem Assistenzsystem im Büro in aller Regel nicht in die Hochrisikoklasse. Was für Sie gilt, sind Transparenzpflichten und die Anforderung an KI-Kompetenz: Wer solche Systeme einsetzt, muss dafür sorgen, dass die Beschäftigten sie sachkundig bedienen. Das ist keine Zertifizierung, aber es ist mehr als eine Einweisung von zwanzig Minuten.

Wichtiger als die Einstufung ist in der Praxis die Nachvollziehbarkeit. Wenn ein System einen Entwurf erzeugt, der in Ihre Unterlagen eingeht, müssen Sie sagen können, worauf er beruht. Ein System, das jede Aussage mit Fundstelle belegt, erfüllt das nebenbei. Eines, das flüssig formuliert und die Quelle verschweigt, erzeugt genau das Risiko, das die Verordnung meint.

Für KI heißt das im Alltag: dokumentieren, welches System wofür eingesetzt wird, Beschäftigte schulen, und Ergebnisse überprüfbar halten. Die fachliche Verantwortung für das, was Ihr Büro liefert, verschiebt keine Verordnung.

Was wir dafür entwickeln

Cockpit: Ihr CRM plus Projektstand, mit Zugängen je Person und Protokoll, wer was getan hatCockpit im Detail
Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis, in dem jede Antwort ihre Quelle nenntBüro-Gedächtnis im Detail
Baustellen-Agent: Bauprotokoll per WhatsApp, mit Hinweis in der ersten Nachricht, dass ein Agent schreibtBaustellen-Agent im Detail

So kommen Sie dahin

  1. Schritt 1

    Erstgespräch

    Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

  2. Schritt 2

    Audit

    Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.

  3. Schritt 3

    Umsetzung

    Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.

Sechs Punkte, die im Büroalltag zählen

Aus unseren Audits und dem, was Kunden uns gefragt haben. Keine Rechtsberatung.

  1. 01

    Einstufung: Welche KI im Büro fällt unter welche Risikoklasse, und warum die meisten Bürowerkzeuge gering sind

  2. 02

    Schulung nach Artikel 4: Mitarbeitende, die KI nutzen, müssen sie verstehen. Wir liefern die Einweisung an Ihren eigenen Vorgängen

  3. 03

    Transparenz: Wer mit dem Baustellen-Agenten schreibt, weiß, dass es ein Agent ist. Das steht in der ersten Nachricht

  4. 04

    Datenschutz: Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO, Verarbeitung in der EU, kein Training mit Ihren Daten

  5. 05

    Dokumentation: Welche Systeme laufen, wer verantwortlich ist, was sie tun. Das Inventar aus dem Audit ist der Anfang

  6. 06

    Der Mensch entscheidet: Auslegung, Preis, Abnahme bleiben bei Menschen. Das ist bei uns Bauprinzip, nicht Pflichtübung

Ein System, das flüssig formuliert und die Quelle verschweigt, erzeugt genau das Risiko, das die Verordnung meint.

PhoenixOne AI

Für wen sich das lohnt

Geschäftsführung

Sie tragen die Verantwortung. Danach haben Sie ein Inventar, eine Einweisung und einen Vertrag, den Sie vorzeigen können.

Datenschutzbeauftragte

Sie brauchen Auftragsverarbeitung, Verarbeitungsort und Löschkonzept. Alle drei stehen vor dem ersten Zugriff.

Team

Sie wollen wissen, was erlaubt ist. Die Einweisung an eigenen Vorgängen sagt es, ohne Juristendeutsch.

◆Fachwörter auf dieser Seite

Im Detail als Fachartikel

Häufig gefragt

Ist ein Planungsbüro mit KI ein Hochrisiko-Anwender?

In der Regel nicht. Hochrisiko betrifft Bereiche wie kritische Infrastruktur, Beschäftigungsentscheidungen oder Kreditvergabe. Suchen, Zuordnen und Entwürfe schreiben gehören nicht dazu. Im Zweifel fragen Sie Ihren Anwalt.

Müssen wir Mitarbeitende schulen?

Artikel 4 verlangt KI-Kompetenz bei denen, die KI nutzen. Unsere Einweisung an Ihren eigenen Vorgängen deckt das ab, dokumentiert.

Was ist mit ChatGPT auf privaten Konten im Büro?

Das ist die größere Baustelle: Bauherrendaten in Consumer-Konten ohne Auftragsverarbeitung. Wir ersetzen das durch eine Umgebung mit Vertrag, in der EU, ohne Training.

Beraten Sie rechtlich?

Nein. Wir setzen technisch und organisatorisch um, was Ihr Datenschutzbeauftragter oder Anwalt festlegt, und liefern die Dokumentation dazu.

Gibt es Fördermittel dafür?

Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.

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Wie eine Firmen-KI aussieht, die Ihr Büro kennt und mit Quelle antwortet, zeigen wir am Montag, 2. November, um 11 Uhr. 60 Minuten, online, kostenlos, live mit Ronja, Eric und Max.