Lokale KI · Tiefbau und Infrastruktur
Lokale KI im Tiefbaubüro
wo die meisten Beteiligten sitzen.
Im Tiefbau hängt fast alles an Unterlagen, die anderen gehören: Leitungsauskünfte, Bestandsdaten, Vorgaben der Träger öffentlicher Belange. Ein System im eigenen Haus erschließt sie, ohne sie weiterzugeben.
Lokale KI im Tiefbaubüro macht Trassen- und Querschnittsunterlagen, Massenermittlungen, Regelwerksbezüge, Leitungsauskünfte und den Schriftverkehr mit Trägern öffentlicher Belange auf einem Server in Ihrem Haus befragbar, mit Fundstelle. Ihre Fachprogramme für Entwurf und Abrechnung bleiben unberührt; das System liest deren Ausgaben.
Stand: September 2026

Sechs Dinge, die lokale KI im Tiefbaubüro tut
Der Schwerpunkt liegt bei dem, was zwischen den Fachprogrammen liegt und deshalb niemandem gehört.
- Vergleichbare Trassen und Querschnitte im eigenen Bestand finden, samt der Massen, die dabei herauskamen
- Leitungsauskünfte und Bestandsdaten verschiedener Versorger an einer Stelle durchsuchbar machen
- Vorgaben der Träger öffentlicher Belange aus früheren Verfahren wiederfinden, samt der Begründung
- Regelwerks- und Vertragsbedingungsbezüge nachschlagen, mit Verweis statt mit Volltext lizenzpflichtiger Inhalte
- Bestandsunterlagen erschließen, die als Scan ohne Texterkennung im Archiv liegen
- Ortstermine und Aufmaße per Sprachnotiz erfassen, Verarbeitung auf dem Server im Haus
Was wir dafür entwickeln
- 1
Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis über Trassen, Massen und Bestandsdaten
Büro-Gedächtnis im Detail - 2
TÖB-Finder: Träger öffentlicher Belange zum Projektort finden und anschreiben, Fristen laufen im System
TÖB-Finder im Detail - 3
Baustellen-Agent: Ortstermin und Aufmaß per Sprache, das Protokoll entsteht im richtigen Projekt
Baustellen-Agent im Detail
Effizienzsteigerung, und zwar die rechenbare
Effizienzsteigerung ist ein großes Wort. Hier steht die Rechnung dahinter: Der größte Einzelposten im Planungsbüro ist die Suche, und das ist der Hebel. Erfahrungswerte aus Büros Ihrer Größe, als Spanne, weil jedes Büro anders abgelegt hat.
Worin die Zeit steckt
- Vergleichbare Trassen, Querschnitte und Massenermittlungen
- Regelwerke, Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Bauherrenvorgaben
- Bestandsdaten zu Leitungen und Untergrund aus mehreren Quellen
- Suche nach Referenzprojekten: grob auf die Hälfte bis ein Drittel
- Normen- und Regelwerksrecherche: circa die Hälfte weniger
- Protokolle und wiederkehrende Berichtsteile: circa ein Drittel bis die Hälfte weniger
| Abteilung | Heute | Erreichbar |
|---|---|---|
| Fachplanung | circa 15 bis 25 % | etwa halbieren |
| Bauleitung und Überwachung | circa 10 bis 20 % | etwa halbieren |
| Konstruktion und CAD | circa 10 bis 15 % | ein Drittel weniger |
| Verwaltung und Sekretariat | circa 10 bis 20 % | ein Drittel weniger |
Abgelesen · Externer Beratungsbericht für ein Ingenieurbüro dieser Größe, dazu eigene Audits · Stand 09/2026 · Spanne über mehrere Abteilungen, bewusst keine Punktwerte
Angenommen · Erwartungswert aus den Audits, nicht nachgemessen · Stand 09/2026 · was mit einer durchsuchbaren Wissensbasis erreichbar ist
In einem Büro mit fünfzehn bis zwanzig Mitarbeitenden summiert sich das auf mehrere hundert Stunden im Monat. Gerechnet mit den internen Stundensätzen ist das ein fünfstelliger Betrag im Monat — sechsstellig im Jahr.
Bei gut aufbereitetem Bestand geht deutlich mehr. Das Finden dauert dann Sekunden: eine Frage, eine Antwort, die Fundstelle daneben. Auf null geht es trotzdem nicht, und das ist Absicht. Was bleibt, ist das Prüfen — wer einen Nachweis unterschreibt, öffnet die Quelle, statt einer Antwort zu glauben. Aus einer Stunde Suchen wird eine Minute Nachschlagen.
Wie weit es geht, hängt an Ihrem Bestand, nicht am Modell. Zwanzig Jahre als gescanntes PDF ohne Volltext findet auch das beste System nicht. Was davon in welchem Zustand ist, sagt Ihnen das Audit.
Erfahrungswerte aus Beratungs- und Auditgesprächen mit Planungs- und Ingenieurbüros dieser Größenordnung. Bewusst als grobe Spanne angegeben: Das sind Anhaltspunkte, keine Zusage für Ihr Büro.
Das sind fremde Büros, nicht Ihres. Die Spalte, die zählt, entsteht im Audit: Wir messen Ihre Suchzeit in Ihren Abteilungen, mit Ihren Stundensätzen, und schreiben sie in den Plan.
Der Engpass
Warum im Tiefbau die Unterlagen das Problem sind
Der Entwurf ist selten der Engpass. Der Engpass sind die Unterlagen, die Sie nicht selbst erzeugt haben: Leitungsauskünfte von einem Dutzend Versorgern, Bestandspläne unterschiedlichen Alters, Stellungnahmen von Behörden, die sich widersprechen. Dieses Material kommt in verschiedenen Formaten, landet in verschiedenen Ablagen und ist beim nächsten Projekt am selben Ort wieder gefragt, ohne dass jemand weiß, dass es schon da ist.
Was im Tiefbau technisch dazwischensteht
Ihr Fach hat eine eigene Formatwelt, die mit der Hochbauseite wenig zu tun hat: Fachdatenformate für Straßenentwurf, Regelungen für die elektronische Bauabrechnung, eigene Austauschwege für Leitungsdaten. Die internationalen Werkzeuge bedienen davon nur einen Teil, und die deutschen Spezialprogramme sind genau deshalb schwer zu ersetzen.
Das ist auch der Grund, warum wir nichts ersetzen. Ein System, das neben Ihren Fachprogrammen sitzt und deren Ausgaben liest, umgeht die ganze Formatfrage. Es muss nichts rechnen und nichts konvertieren; es muss finden.
Der dritte Punkt ist die Ortsbezogenheit. Wie bei der Vermessung ist Ihr Archiv eigentlich nach Orten organisiert, abgelegt aber nach Projekten. Eine Suche, die beides zusammenführt, hebt Material, das strukturell nicht auffindbar war.
So kommt die KI ins Tiefbaubüro
Schritt 1
Daten- und Netz-Audit
Was liegt wo, wie viele Scans, welche Rechtegruppen, welcher Serverraum. Fünfzehn Arbeitstage, am Ende die Spezifikation für Server und Software.
Schritt 2
Aufbau im getrennten Netz
Server im eigenen Netzsegment, Modell lauffähig, Anmeldung über Ihr Active Directory, erster Test mit hundert echten Dokumenten.
Schritt 3
Einlesen, Härten, Betrieb
Bestand einlesen, Rechte vererben, Sicherheitsprüfung durch Dritte, Pilot mit einer Abteilung, dann Betrieb mit monatlichem Bericht.
Im Tiefbau kommt das halbe Projekt von außen. Die Kunst ist, es beim zweiten Mal wiederzufinden.
Für wen sich das lohnt
- Büroinhaber
- Sie bezahlen jedes Mal aufs Neue für Unterlagen, die im Haus schon liegen. Das Audit zeigt, wie oft das vorkommt.
- Planer
- Sie suchen die vergleichbare Trasse, die Leitungsauskunft von damals, die Stellungnahme der Behörde. Sie fragen und bekommen die Fundstelle.
- Bauleitung
- Sie brauchen draußen die Unterlage, nicht den Ordnerpfad. Der Zugriff läuft vom Gerät, ohne dass Dateien das Büro verlassen.
◆Fachwörter auf dieser Seite
Erklärt im Glossar
Häufig gefragt
Kann das System Massen ermitteln?
Nein. Mengenermittlung nach den Regelungen für die elektronische Bauabrechnung ist determiniertes Rechnen mit Prüfpflicht und Nachvollziehbarkeit. Das ist gelöst, reguliert, und ein Sprachmodell macht es messbar schlechter. Es findet die Ermittlung von damals, es ersetzt sie nicht.
Kommt es mit unseren Fachprogrammen zurecht?
Es liest, was sie ausgeben: Berichte, Listen, Pläne, Exporte. Eingriffe in Entwurfs- oder Abrechnungsprogramme richten wir nicht ein. Ihre Werkzeuge bleiben genau so, wie Ihre Mitarbeitenden sie kennen.
Hilft es bei den Trägern öffentlicher Belange?
Das ist einer der stärksten Punkte. Zum Projektort werden die zuständigen Stellen zusammengestellt, frühere Stellungnahmen derselben Stelle danebengelegt und Nachfassfristen mitgeführt. Genau dieser Teil verschwindet sonst zwischen Postfächern.
Was ist mit Leitungsdaten der Versorger?
Sie bleiben im Haus. Viele Versorger regeln vertraglich, dass Auskünfte nicht weitergegeben und nicht extern verarbeitet werden dürfen. Bei einem System im eigenen Netz stellt sich diese Frage gar nicht.
Gibt es Fördermittel für lokale KI?
Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Hardware zählt in der Regel mit, wenn sie Teil des Vorhabens ist. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen, ob sich der Antragsaufwand lohnt.
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Sehen wir uns Ihren Bestand an.
Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Danach wissen Sie, ob lokale KI bei Ihnen trägt und was der erste Schritt ist.