KI bei der Honorarermittlung nach HOAI
aus dem Kostenrahmen, nicht aus dem Kopf.

Sie kennen die Tabellen. Was Zeit kostet, ist das Zusammensuchen: anrechenbare Kosten, Honorarzone, Leistungsbild, was beim letzten vergleichbaren Projekt gerechnet wurde.

Auf einen Blick

Für wen
Architektur- und Ingenieurbüros mit eigener Kalkulation
Aufwand
15 Arbeitstage bis zum Fahrplan
Förderung
Wird für Ihr Bundesland geprüft
Datenhaltung
In Ihrem Büro oder im Rechenzentrum in Frankfurt
Erster Schritt
Webinar am 2. November, danach Ihr Analysegespräch

KI hilft bei der Honorarermittlung nach HOAI, indem sie zu einer neuen Anfrage die vergleichbaren Altprojekte findet: anrechenbare Kosten nach § 4 HOAI, Honorarzone nach § 5, Leistungsphasen nach § 34 und die damals vereinbarten Nebenkosten. Daraus entsteht ein prüfbarer Entwurf mit Fundstelle. Die Einordnung in die Honorarzone und der Preis bleiben bei Ihnen.

Stand: Oktober 2026
KI-generiertes Bild: Ein Kupferring, um den sechs aufrechte Glasplatten wie Themen angeordnet sind, in der Mitte eine Recheneinheit
Jedes dieser Themen steht für sich, und alle laufen auf denselben Punkt zu: Ihre eigenen Unterlagen sollen Auskunft geben.

Sechs Stellen, an denen KI die Honorarermittlung trägt

Alle sechs stammen aus Audits in Büros, die nach HOAI abrechnen. Keine Ideensammlung.

  1. 01Anrechenbare Kosten nach § 4 HOAI aus dem Kostenrahmen nach DIN 276 ableiten, statt sie aus der letzten Tabelle zu kopieren
  2. 02Vergleichbare Altprojekte finden: gleiche Honorarzone, ähnliche Kostengruppe, gleiche Leistungsphasen
  3. 03Leistungsbild nach § 34 HOAI für Gebäude oder § 51 für Tragwerksplanung als Entwurf mit Prozentsätzen je Phase
  4. 04Besondere Leistungen und Nebenkosten aus früheren Verträgen als Vorschlag, mit Fundstelle im Altvertrag
  5. 05Angebotsentwurf im Format Ihres Büros, Ziel: zwei Stunden statt einem Geschäftsführertag
  6. 06Abschlagsrechnungen je Leistungsphase, wenn die Phase erbracht ist, nicht erst bei der Abrechnungsrunde

Für wen sich das lohnt

GeschäftsführungSie schreiben heute jedes Angebot selbst. Danach prüfen Sie einen Entwurf in zehn Minuten und geben den Preis frei.
ProjektleitungSie wissen, was beim letzten vergleichbaren Projekt gerechnet wurde. Danach weiß es das Büro-Gedächtnis auch, wenn Sie im Urlaub sind.
BuchhaltungSie fragen heute nach, ob eine Phase fertig ist. Danach meldet der Radar, wenn die nächste Abschlagsrechnung fällig wird.

Warum das Honorar so lange dauert

Jede Kalkulation wird aus dem Kopf neu aufgebaut. Keine Preisliste existiert. In einem Ingenieurbüro kostete jedes Angebot einen Geschäftsführertag, bei zwölf bis zwanzig Anfragen im Monat. Mehrfach pro Woche wurde abgelehnt, weil niemand frei war. Jede abgelehnte Anfrage ist ein Auftrag, der nicht angeboten wurde.

Wo die Honorarermittlung in der Praxis kippt

Seit die Mindestsätze nicht mehr verbindlich sind, verhandeln Sie das Honorar frei, und das verschiebt die Arbeit nach vorne: Was früher die Tafel entschied, entscheidet jetzt Ihre Begründung. Anrechenbare Kosten, Honorarzone, Umbauzuschlag und Nebenkosten müssen nachvollziehbar hergeleitet sein, sonst fehlt Ihnen im Gespräch das Argument.

Der häufigste Fehler ist nicht die Rechnung, sondern die Fortschreibung. Die anrechenbaren Kosten ändern sich im Projektverlauf, und wer die Schlussrechnung auf Zahlen aus der Vorplanung stützt, rechnet gegen einen Stand, den es seit Monaten nicht mehr gibt. Belegbar wird das nur, wenn jede Fortschreibung mit Datum und Anlass festgehalten ist.

Für KI heißt das: Honorarermittlungen vergleichbarer Projekte wiederfinden, Annahmen und Fortschreibungen an einer Stelle halten, Begründungen aus eigenen Unterlagen vorbereiten. Gerechnet und verhandelt wird weiter von Ihnen, aber mit Ihren eigenen Präzedenzfällen im Rücken.

Was wir dafür entwickeln

Baustein 1

Kalkulations-Assistent: Angebote schneller, aus Ihren eigenen Altprojekten, prüfbar

Kalkulations-Assistent im Detail
Baustein 2

Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis, in dem jeder alte Honorarvertrag mit Quelle auffindbar ist

Büro-Gedächtnis im Detail
Baustein 3

Projekt- und Fristen-Radar: Projektstand und fällige Abschlagsrechnungen, ohne nachzufragen

Projekt- und Fristen-Radar im Detail

Seit die Mindestsätze gefallen sind, entscheidet nicht mehr die Tafel, sondern Ihre Begründung.

PhoenixOne AI

So kommen Sie dahin

  1. Schritt 1

    Analysegespräch

    45 Minuten per Video, kostenlos und unverbindlich. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

  2. Schritt 2

    Audit

    Nach dem Konzeptgespräch fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.

  3. Schritt 3

    Umsetzung

    Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.

Fachwörter auf dieser Seite

Erklärt im Glossar

Was Betriebe an dieser Stelle fragen

Einwand

Rechnet die KI unser Honorar?

Nein. Sie findet und sortiert, was Sie früher gerechnet haben, und legt es als Entwurf vor. Honorarzone, Leistungsbild und Preis geben Sie frei.

Einwand

Woher kennt das System die HOAI-Tabellen?

Aus Ihren eigenen Angeboten und Verträgen. Es zitiert die Fundstelle im Altprojekt, nicht eine fremde Tabelle. Was nicht belegt ist, wird als unbelegt ausgewiesen.

Einwand

Was ist mit Pauschalhonoraren und Zeithonorar?

Auch die stehen in Ihren Altverträgen. Der Assistent schlägt vor, was Sie bei vergleichbaren Projekten vereinbart haben, und Sie entscheiden.

Einwand

Müssen wir unsere Ablage vorher umstellen?

Nein. Wir setzen auf die Ablage auf, die Sie haben. Alte Angebote als PDF oder Excel reichen.

Einwand

Gibt es Fördermittel dafür?

Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.

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Unser Ziel: keine Suchzeit mehr.

Sie fragen, die belegte Antwort steht mit Quelle da. Wie das geht, zeigen wir im Webinar: live mit Ronja, Eric und Max, mit echten Fragen aus Planungsbüros, gezeigt an einem Beispiel-Archiv. 60 Minuten, online, kostenlos. Nur für Planungs-, Ingenieur- und Architekturbüros.