KI und HOAI

KI bei der Honorarermittlung nach HOAI
aus dem Kostenrahmen, nicht aus dem Kopf.

Sie kennen die Tabellen. Was Zeit kostet, ist das Zusammensuchen: anrechenbare Kosten, Honorarzone, Leistungsbild, was beim letzten vergleichbaren Projekt gerechnet wurde.

KI hilft bei der Honorarermittlung nach HOAI, indem sie zu einer neuen Anfrage die vergleichbaren Altprojekte findet: anrechenbare Kosten nach § 4 HOAI, Honorarzone nach § 5, Leistungsphasen nach § 34 und die damals vereinbarten Nebenkosten. Daraus entsteht ein prüfbarer Entwurf mit Fundstelle. Die Einordnung in die Honorarzone und der Preis bleiben bei Ihnen.

Stand: September 2026

Ein Kupferring, um den sechs aufrechte Glasplatten wie Themen angeordnet sind, in der Mitte eine Recheneinheit
Jedes dieser Themen steht für sich, und alle laufen auf denselben Punkt zu: Ihre eigenen Unterlagen sollen Auskunft geben.

Sechs Stellen, an denen KI die Honorarermittlung trägt

Alle sechs stammen aus Audits in Büros, die nach HOAI abrechnen. Keine Ideensammlung.

  1. 01

    Anrechenbare Kosten nach § 4 HOAI aus dem Kostenrahmen nach DIN 276 ableiten, statt sie aus der letzten Tabelle zu kopieren

  2. 02

    Vergleichbare Altprojekte finden: gleiche Honorarzone, ähnliche Kostengruppe, gleiche Leistungsphasen

  3. 03

    Leistungsbild nach § 34 HOAI für Gebäude oder § 51 für Tragwerksplanung als Entwurf mit Prozentsätzen je Phase

  4. 04

    Besondere Leistungen und Nebenkosten aus früheren Verträgen als Vorschlag, mit Fundstelle im Altvertrag

  5. 05

    Angebotsentwurf im Format Ihres Büros in zwei Stunden statt einem Geschäftsführertag

  6. 06

    Abschlagsrechnungen je Leistungsphase, wenn die Phase erbracht ist, nicht erst bei der Abrechnungsrunde

Für wen sich das lohnt

Geschäftsführung
Sie schreiben heute jedes Angebot selbst. Danach prüfen Sie einen Entwurf in zehn Minuten und geben den Preis frei.
Projektleitung
Sie wissen, was beim letzten vergleichbaren Projekt gerechnet wurde. Danach weiß es das Büro-Gedächtnis auch, wenn Sie im Urlaub sind.
Buchhaltung
Sie fragen heute nach, ob eine Phase fertig ist. Danach meldet der Radar, wenn die nächste Abschlagsrechnung fällig wird.

Der Engpass

Warum das Honorar so lange dauert

Jede Kalkulation wird aus dem Kopf neu aufgebaut. Keine Preisliste existiert. In einem Ingenieurbüro kostete jedes Angebot einen Geschäftsführertag, bei zwölf bis zwanzig Anfragen im Monat. Mehrfach pro Woche wurde abgelehnt, weil niemand frei war. Jede abgelehnte Anfrage ist ein Auftrag, der nicht angeboten wurde.

Wo die Honorarermittlung in der Praxis kippt

Seit die Mindestsätze nicht mehr verbindlich sind, verhandeln Sie das Honorar frei, und das verschiebt die Arbeit nach vorne: Was früher die Tafel entschied, entscheidet jetzt Ihre Begründung. Anrechenbare Kosten, Honorarzone, Umbauzuschlag und Nebenkosten müssen nachvollziehbar hergeleitet sein, sonst fehlt Ihnen im Gespräch das Argument.

Der häufigste Fehler ist nicht die Rechnung, sondern die Fortschreibung. Die anrechenbaren Kosten ändern sich im Projektverlauf, und wer die Schlussrechnung auf Zahlen aus der Vorplanung stützt, rechnet gegen einen Stand, den es seit Monaten nicht mehr gibt. Belegbar wird das nur, wenn jede Fortschreibung mit Datum und Anlass festgehalten ist.

Für KI heißt das: Honorarermittlungen vergleichbarer Projekte wiederfinden, Annahmen und Fortschreibungen an einer Stelle halten, Begründungen aus eigenen Unterlagen vorbereiten. Gerechnet und verhandelt wird weiter von Ihnen, aber mit Ihren eigenen Präzedenzfällen im Rücken.

Was wir dafür entwickeln

Kalkulations-Assistent: Angebote schneller, aus Ihren eigenen Altprojekten, prüfbarKalkulations-Assistent im Detail
Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis, in dem jeder alte Honorarvertrag mit Quelle auffindbar istBüro-Gedächtnis im Detail
Projekt- und Fristen-Radar: Projektstand und fällige Abschlagsrechnungen, ohne nachzufragenProjekt- und Fristen-Radar im Detail

Seit die Mindestsätze gefallen sind, entscheidet nicht mehr die Tafel, sondern Ihre Begründung.

PhoenixOne AI

So kommen Sie dahin

  1. Schritt 1

    Erstgespräch

    Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

  2. Schritt 2

    Audit

    Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.

  3. Schritt 3

    Umsetzung

    Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.

◆Fachwörter auf dieser Seite

Erklärt im Glossar

Was Betriebe an dieser Stelle fragen

Einwand

Rechnet die KI unser Honorar?

Nein. Sie findet und sortiert, was Sie früher gerechnet haben, und legt es als Entwurf vor. Honorarzone, Leistungsbild und Preis geben Sie frei.

Einwand

Woher kennt das System die HOAI-Tabellen?

Aus Ihren eigenen Angeboten und Verträgen. Es zitiert die Fundstelle im Altprojekt, nicht eine fremde Tabelle. Was nicht belegt ist, wird als unbelegt ausgewiesen.

Einwand

Was ist mit Pauschalhonoraren und Zeithonorar?

Auch die stehen in Ihren Altverträgen. Der Assistent schlägt vor, was Sie bei vergleichbaren Projekten vereinbart haben, und Sie entscheiden.

Einwand

Müssen wir unsere Ablage vorher umstellen?

Nein. Wir setzen auf die Ablage auf, die Sie haben. Alte Angebote als PDF oder Excel reichen.

Einwand

Gibt es Fördermittel dafür?

Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.

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