Schnittstelle Allplan · NEVARIS
Allplan und NEVARIS
eine Gruppe, zwei Welten.
Dass zwei Programme zur selben Gruppe gehören, heißt für Ihren Alltag weniger, als es klingt. Hier steht, was es konkret heißt.
Kurz gesagt
Zwischen Allplan und NEVARIS läuft der Austausch über IFC für Modell und Mengen sowie über GAEB für das Leistungsverzeichnis. Beide gehören zur selben Unternehmensgruppe, arbeiten aber auf getrennten Datenhaltungen: Es gibt kein gemeinsames Projekt, in dem beide Programme dieselbe Wahrheit lesen. Was Sie verbindet, sind Dateien und Verabredungen, und genau dort entstehen die Stunden.
Stand: September 2026

Konzernzugehörigkeit ersetzt keine gemeinsame Wahrheit
Der Markt für Planungssoftware hat sich in den letzten Jahren stark konzentriert; mehrere bekannte Namen gehören heute zu wenigen Eigentümern. Für Sie ändert das weniger, als die Außendarstellung nahelegt. Zwei Programme derselben Gruppe bleiben zwei Programme mit zwei Datenhaltungen, zwei Projektbegriffen und zwei Ständen. Die Verbindung dazwischen sind weiterhin Dateien, und die Verantwortung dafür, dass beide Seiten dasselbe meinen, liegt bei Ihnen.
Was eine Schicht daneben hier leistet
Sie brauchen an dieser Stelle keinen weiteren Konverter, sondern ein Gedächtnis. Die Frage, die im Alltag Zeit kostet, lautet nicht, wie eine Datei übertragen wird, sondern welcher Planstand in welcher Fassung des Verzeichnisses steckt und wer das freigegeben hat.
Eine Wissensbasis über beidem beantwortet das aus Belegen: Planlieferungen, Verzeichnisfassungen, Mails und Protokolle werden demselben Projekt zugeordnet. Damit wird aus einer Rückfrage eine Auskunft mit Datum, und aus einem Nachtragsstreit eine Fundstelle.
Der zweite Nutzen liegt bei den Positionsbausteinen. Formulierungen, die sich bewährt haben, liegen in alten Verzeichnissen, und niemand findet sie. Wer sie findet, schreibt das nächste Verzeichnis schneller und konsistenter, ganz unabhängig davon, welche Programme im Haus stehen.
Zwei Programme derselben Gruppe sind immer noch zwei Programme mit zwei Ständen.
Was an dieser Naht wirklich passiert
Sechs Punkte aus dem Alltag von Büros, die beide Programme einsetzen.
01 · Was hereinkommt
- Modell und Mengen gehen über IFC, das Leistungsverzeichnis über GAEB, beides in etablierten Fassungen
- Eine gemeinsame Datenhaltung gibt es nicht: Beide Programme führen ihren eigenen Projektstand
02 · Was daraus wird
- Jede Planänderung erzeugt die Frage, ob das Verzeichnis nachgezogen wurde, und die beantwortet heute ein Mensch
- Mengen aus dem Modell brauchen eine Prüfung gegen die Abrechnungsregeln, bevor sie in eine Position gehen
03 · Was danach anders ist
- Positionsbausteine aus früheren Projekten sind die verlässlichste Quelle und liegen verstreut über Projektordner
- Nachträge verweisen auf einen Modellstand, der zum Zeitpunkt des Nachtrags längst überholt ist
Für wen sich das lohnt
Ausschreibende
Sie fragen nach, welcher Planstand gilt. Künftig sehen Sie es, mit Datum und Freigabe.
Objektplanung
Sie liefern Stände und erfahren spät, was sie in der Ausschreibung ausgelöst haben. Das wird früher sichtbar.
Büroleitung
Sie tragen das Risiko aus Nachträgen, die auf überholten Ständen beruhen. Das Audit zeigt, wo das entsteht.
Was wir dafür entwickeln
So gehen wir vor
- Schritt 1
Erstgespräch
Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.
- Schritt 2
Audit
Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.
- Schritt 3
Umsetzung
Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.
◆Fachwörter auf dieser Seite
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Im Detail als Fachartikel
Häufig gefragt
Gibt es eine echte Live-Verbindung zwischen beiden?
Nein. Beide Programme führen ihren eigenen Projektstand, und verbunden werden sie über Dateien. Wer Ihnen eine gemeinsame Datenhaltung verspricht, meint in der Regel eine Plattform, die beide Seiten zusätzlich bedienen müssen.
Lohnt sich der Wechsel auf ein System aus einer Hand?
Das ist eine Frage, die wir nicht für Sie beantworten und bei der wir kein Interesse haben. Unsere Arbeit ändert sich dadurch nicht: Die Wissensbasis steht neben Ihren Programmen, egal welche das sind. Genau deshalb raten wir selten zu Migrationen.
Was passiert mit Altprojekten?
Die sind der eigentliche Schatz. Verzeichnisse, Nachträge und Bietergespräche aus Jahren werden durchsuchbar gemacht, auch wenn sie als Scan vorliegen. Danach ist Ihr Bestand zum ersten Mal eine Quelle statt eines Archivs.
Müssen wir dafür auf BIM umstellen?
Nein. Nur etwa jedes sechste Büro hat eine gemeinsame Datenumgebung, und die Wissensbasis setzt an Dokumenten an, nicht an Modellen. Wenn Sie modellbasiert arbeiten, nutzen wir es; wenn nicht, ändert das nichts am Nutzen.
Gibt es Fördermittel dafür?
Oft ja. Ob ein Zuschuss greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wichtig für Sie: Architekten und Ingenieure sind Angehörige freier Berufe, und nicht jedes Programm lässt die zu. Wir klären das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.
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Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt.